Null Emissionen im Betrieb, Verwendung von Recycling-Materialien für die Konstruktion, zweites Leben der Batterien und hohe Recyclingfähigkeit am Ende des Lebenszyklus.

Auf die Herausforderungen der neuen Ära in der Mobilität gibt dieses Modell der «Nouvelle Vague» von Renault schon heute Antworten. Durch die Verbindung von Innovation und Umweltschutz zeigt der neue Megane E-Tech Electric das Bestreben von Renault, den ökologischen Wandel mitzugestalten. Das neue Modell trägt denn auch zum Ziel der Renault Group bei, bis 2040 in Europa CO2-neutral unterwegs zu sein. Quentin, Umwelt-Spezialist im Bereich Werkstofftechnik, erzählt die Geschichte des „grünen“ Autos, das er mitentwickelt hat.

Sein Beruf – und seine Berufung – ist die Entwicklung von umweltfreundlichen Autos. Dabei versucht er, auf die gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen zu antworten, die unseren Alltag bestimmen und unsere Zukunft prägen. Das ist denn auch das (große) Plus, das er im Bereich der Werkstofftechnik anstrebt. Quentin, dem Umwelt-Spezialisten im Bereich Werkstofftechnik bei Renault, wurde zu diesem Zweck der neue Megane E-Tech Electric anvertraut. Die Marke belegt mit diesem Modell, dass Umweltfragen mehr denn je im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie stehen. Vor dreißig Jahren begann dieser Prozess mit der Verwendung von Recycling-Kunststoffen in Fahrzeugen. In der Zwischenzeit beschleunigte sich die Entwicklung und nimmt heute eine völlig neue Dimension an. Die Ökosysteme der Beschaffung und Herstellung werden nun so konzipiert oder neu gestaltet, dass sie Teil einer Kreislaufwirtschaft sind und den CO2-Fußabdruck des Fahrzeugs reduzieren, lange bevor es auf die Straße kommt. Lokale Beschaffung, engagierte Zulieferer und Recycling-Materialien der neusten Generation eröffnen neue Perspektiven für eine nachhaltige Mobilität.

„Die Entwicklung des neuen Megane E-Tech Electric erforderte von Anfang an den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Die Montage dieses Elektrofahrzeugs erfolgt in Frankreich, im Werk Douai. Das neuste E-Modell spiegelt die Verpflichtung der Renault Group wider, die Ressourcen durch eine lokale Produktion zu schonen. Dabei werden die Lieferanten im Vorfeld und im Nachgang eingebunden und Recycling-Ketten gebildet.“

Quentin, Umwelt-Spezialist für Materialtechnik

EINE VERANTWORTUNGSVOLLE PRODUKTION
Der Weg führt nach Nordfrankreich, wo der Zusammenbau des Neuen Megane E-Tech Electric erfolgt. Im Werk Douai, im Zentrum von ElectriCity, laufen täglich Hunderte von Fahrzeugen über die Fertigungsstraßen. Dabei verkörpert der Neue Megane E-Tech Electric die Werte einer verantwortungsvollen Produktion, indem die Teile so nah wie möglich am Montageort beschafft werden und viele Recycling-Materialien zum Einsatz kommen. So stammen 70 % der verarbeiteten Masse aus Europa.

Usine Renault de Douai : ELECTRI_CITY

Sowohl außen als auch innen ist alles darauf ausgelegt, die Ressourcen zu optimieren. So werden beispielsweise mehrere Teile der Karosserie aus Aluminium gefertigt – ein Material, das die Karosserie leichter macht, um eine größere Reichweite zu erzielen. Dabei wird auch bei diesem Material auf die Verwendung in Kreisläufen geachtet. Wie lässt sich das umsetzen? Beim Tiefziehen beispielsweise, bei dem das Aluminium in die gewünschte Form der Teile gebracht wird, erfolgt eine Sortierung der Materialabfälle. Diese werden verdichtet und an den ursprünglichen Lieferanten zurückgeführt, der sie wieder in seinen Produktionszyklus integriert. Anschließend kehren sie für die Herstellung neuer Teile zurück in das Werk Douai. Dieser kompakte, geschlossenen Recyclingkreislauf trägt dazu bei, den CO2-Fußabdruck der Fahrzeugherstellung zu verringern und den Materialbestand zu sichern.

Usine Renault de Douai : ELECTRI_CITY

„Aluminiumschrott macht etwa 40 % des Volumens aus, das beim Tiefziehen von Teilen verwendet wird. Da sie zu 100 % recycelt werden, führen wir eine Kreislaufwirtschaft ein, wobei die Qualität des Materials erhalten bleibt. Damit schließt sich ein Kreislauf, wie er ökologisch und wirtschaftlich am meisten Sinn macht“.

Fabrice, Recycling-Experte der Renault Group



AN BORD: RECYCLING-KUNSTSTOFF IM NEUEN EINSATZ
Im Inneren des Fahrzeugs werden für viele Teile wie das Armaturenbrett, die Mittelkonsole, die Sitzbezüge und die Teppiche Recycling-Materialien verwendet. Das Auto enthält durchschnittlich 28 kg an recycelten Kunststoffen. Dieses Vorgehen ermöglicht es dem Unternehmen, den CO2-Fußabdruck noch weiter zu reduzieren. Bis zum Jahr 2030 will die Renault Group 33% an Recyclingmaterialien in ihren Fahrzeugen verwenden.


„Meine Aufgabe ist es, möglichst CO2-freie Materialien vorzugeben und den Umfang an Recycling-Materialien zu erweitern. Beim Neuen Megane E-Tech Electric wurde der Anteil an recycelten Kunststoffen im Vergleich zum Renault Zoe um 20 % erhöht.“

Quentin, Umwelt-Spezialist für Materialtechnik


EINE WIEDERVERWERTBARKEIT VON ÜBER 90%
Mit dem neuen Megane E-Tech Electric geht Renault in seinen Umweltambitionen noch weiter und ebnet den Weg für neue, zukunftsträchtige Projekte, insbesondere für das Recycling der Materialien und Metalle, aus denen die Batterien produziert werden. Diese recycelten Elemente werden eines Tages zur Herstellung der neuen Batterien in der Gigafactory verwendet, wie sie ab 2024 für den Standort Douai vorbereitet wird.

Insgesamt weist der neue Megane E-Tech Electric eine Recyclingquote von über 90 %* auf. Damit markiert er den Beginn einer neuen, engagierteren und verantwortungsbewussteren Ära – zur vollsten Zufriedenheit von Quentin, der damit seine tägliche Arbeit mit seinen Ideen in Einklang bringt.

* Gemäß der europäischen Zulassungsrichtlinie Recycling 2005/64

Mssion E: possible wird den neuen Renault MEGANE E-TECH ELECTRIC auf der Österreich Premiere am 19. Mai 2022 für euch testen.

credits: © Renault Communications / Rights reserved

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