Subaru ist eines der feinen kleinen Automobilhersteller, welche den Fokus auf Extravaganz im positiven Sinne legen. Die bekannte Robustheit für Förster und Jäger ist lediglich eines der populären Augenmerke.

Daraus ergibt sich zwar keine Massenproduktion, jedoch ist und bleibt die Stammklientel der eher nutzwertorientierten Modelle markentreu.

Bewährt hat sich beim Subaru Outback die Antriebskombination. Hier baut Subaru weiterhin auf den typischen Boxermotor, das stufenlose CVT-Getriebe Lineartronic und den einzigartigen, permanenten Allradantrieb S-AWD.

Der verbesserte 2,5-Liter-Benziner, der 124 kW/169 PS und ein maximales Drehmoment von 252 Nm entwickelt, bietet nun ein direkteres Ansprechverhalten – insbesondere im unteren Drehzahlbereich. Die Kraftübertragung des Vierzylinders, der natürlich die aktuelle Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllt, übernimmt dabei die runderneuerte Lineartronic-Automatik. Für beste Traktion sorgt der Symmetrical AWD: In Verbindung mit der 213 Millimeter hohen Bodenfreiheit meistert der Outback nahezu jedes Terrain, selbst tiefer Schnee stellt dank dem dualen X-Mode Allradmanagement keine große Herausforderung dar.

Mit seinem sportlich und gleichzeitig robusten Erscheinungsbild unterstreicht der Outback Adventure seine Ambitionen als idealer Begleiter für das nächste Abenteuer.

Generelles

Mit der inzwischen sechsten Generation des Subaru Outback hält Subaru mit dem Allradantrieb und der umfangreichen Ausstattung an allen bekannten und gewohnten Tugenden fest. Das Hauptentwicklungsziel vom Outback 5.0 zum 6.0 war die Verbesserung in den Bereichen Sicherheit, Komfort, Konnektivität und Fahrspaß. Die Grundwerte der Marke sollten dennoch erhalten bleiben: Funktionalität mit einer hohen Anhängelast in Verbindung mit einem vollwertigen Allradantrieb.

Erster Eindruck

Der Subaru Outback ist der größte Wagen der japanischen Allradmarke. Genau so kommt er auch zu uns – weil er ja geliefert wird. Danke @Matthias, du bist ein echter Problemlöser!

Man muss genau hinschauen, um die optischen Unterschiede zum Vorgänger zu erkennen. Dass er deutlich zugelegt hat, fällt aber sofort auf: 5 cm länger, fast 4 cm breiter und 1,3 cm höher – das klingt nach nicht viel, hat aber für Passagiere und Gepäck spürbare Auswirkungen. Was sofort auffällt sind die etwas verlängerte Motorhaube, der abgewandelte Kühlergrill und vor allem die neuen Scheinwerfer und Heckleuchten. Jetzt sogar mit LED-Technik. Mir gefällt er spontan sehr gut. Ich liebe sein Erscheinunsgbild. Samt Farbe, Akzenten und Beiwerk.

Innenleben

Im Innenraum verzichtet Subaru weitgehend auf Knöpfe und Tasten: Als zentrales Bedienelement fungiert im waagrechten Armaturenbrett ein 11,6 Zoll großer, tablet-artiger Touchscreen, über den sich unter anderem Navigation, Infotainment, Klimatisierung und die Apps des per Apple CarPlay oder Android Auto eingebundenen Smartphones steuern lassen. Funktioniert nach kurzer Einarbeitung tatsächlich gut – auch weil die Lautstärke noch per Drehschalter regelbar ist und die Klimaanlage per Direkttaste angewählt wird.

Bis knapp zwei Meter große Menschen können die Vordersitze weit genug zurückschieben. In allen Ausstattungslinien lässt sich die Oberschenkelauflage für den Fahrer manuell um bis zu sechs Zentimeter ausziehen. Das sorgt für mehr Komfort und weniger Ermüdungserscheinungen in den Beinen bei langen Strecken. Unsere elektrisch verstellbaren Sitze – in der höchsten Ausstattungslinie Platinum serienmäßig mit Memoryfunktion für den Fahrerplatz – erinnern an bequeme Wohnzimmersesseln.

Den Einstieg nach hinten absolvieren die Fondpassagiere mühelos und genießen auf der straff gepolsterten Rückbank jetzt enorme Knie-, Kopf- und Schulterfreiheit. Die Beinfreiheit würde sogar für 2,20-Meter-Riesen ausreichen, wenn die Vordersitze für 1,85 Meter große Menschen eingestellt sind.

Der längere und breitere Kofferraum fasst jetzt 435 Liter Stauvolumen, welches prolemlos durch Umklappen der Rückbank mit zwei Klappen im Gepäckabteil auf bis zu 1480 Liter vergrößert werden kann. Angenehm beim Beladen sind hier die auffällig niedrige Ladekante. Dass es zusätzlich ein 45-Liter-Fach im Unterboden gibt, muss ebenso erwähnt werden.

Fahren

Für den Vortrieb setzt Subaru beim Outback traditionell auf seinen Boxermotor. Samt der stufenlosen Automatik und dem permanenten Allradantrieb Symmetrical AWD entwickelt der zu 90 Prozent runderneuerte 2,5-Liter-Boxerbenziner nun 124 kW/169 PS mit einem maximalen Drehmoment von 252 Nm. Laut Herstellerangaben schafft es der Kombi in 10,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Der Outback ist ein gemütlicher Cruiser, wir haben es nie probiert.

Auch die stufenlose CVT-Automatik Lineartronic wurde für den Boxermotor angepasst. Der Motor agiert direkt und beschleunigt ohne laut hochzudrehen.

Das berüchtigte Aufheulen der CVT-Getriebe beim spontanen Gas geben hat Subaru bei der Lineartronic weitgehend eliminiert.

Das Fahrwerk ist straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt. Abstimmungdarf gibt es lediglich bei der Fahrstabilität bei rasch gefahrenen Kurven. Aber dazu soll der Outack auch nicht erschaffen worden sein.

Technik

Mit 8,0 Liter Super je 100 Kilometer erweist sich der Outback 2.5i als – sagen wir mal „nicht up to date“.

Der serienmäßige permanente Allradantrieb garantiert eine sehr gute Traktion. im sogenannten X-Mode können auf dem zentralen Touchdisplay drei Stufen eingestellt werden: Schnee/Schmutz, Normal und Tiefer Schnee/Matsch. Gut im Winter und im Schlamm. Auch gut im Weinberg – ich schreibe für einen Freund. Ich schwöre^^

2.000 Kilogramm beträgt die Anhängelast, eine Anhängerkupplung ist im Zubehörprogramm des Importeurs bestellbar. 

Das liebe Geld

Der Preis des Testfahrzeugs beträgt € 54.650, – (inkl. NoVa und MwSt.). Dafür hast du jedoch alles, was dein Herz begehrt im Fahrspaß gleich dabei!

Subaru war schon immer für großzügige Garantien bekannt. Diese werden nun mit der neuen Garantie SAFE8 nochmals erweitert. Damit sind Subaru Modelle ohne Merkosten über acht Jahre von der Garantie abgedeckt und das Ganze ohne Kilometerbegrenzung. Subaru Österreich unterstreicht hier das große Vertrauen in seine Produkte sowie deren langjährige Verlässlichkeit und bietet einen Garantiezeitraum, der am Markt seines Gleichen sucht.

Sicherheit

Das erstmals auf der Subaru Global Plattform aufbauende große SUV verbindet ein dynamischeres Design mit mehr Platz, Komfort und Sicherheit. Mit dem Outback steht nun die gesamte Modellpalette auf einer neuen Fahrzeugarchitektur. Sie erhöht nicht nur die Steifigkeit und Crashsicherheit, sondern wirkt sich auch spürbar auf den Fahrkomfort aus. In punkto Sicherheit legte der Outback noch mal zu, weil das bewährte Eyesight-Assistenzsystem erweitert wurde. Die Stereokamera ist nun direkt an der Windschutzscheibe befestigt, was den Arbeitsbereich vergrößert – und zusätzliche Funktionen ermöglicht. Der neue Outback verfügt serienmäßig unter anderem über Notbremssysteme vorne und hinten, einen Ausweich-, einen Totwinkel- und einen aktiven Spurhalteassistenten sowie eine Verkehrszeichenerkennung. Die serienmäßigen LED-Scheinwerfer mit dynamischer Kurvenlichtfunktion und das adaptive Fernlicht verbessern die Sicht.

Fazit

Der Subaru Outback ist kein aufregendes Auto. Die Ruhe liegt in der Kraft. Oder besser: die Kraft liegt hier in der Ruhe und Entspanntheit. Der Fahrkomfort, bedingt durch den ruhigen Lauf des Boxermotors bei niedrigen Drehzahlen, wirkt entspannend. Absolut.

Dazu kommt ein geräumiger Innenraum mit hochwertigen Materialen. In unserer Variante mit Nappaleder bis ins Cockpit.

Der Subaru Outback war sehr angenehm und unaufregend zu fahren. Allein das ist schon aufregend an sich.

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