Als Erleichterung für die tägliche Arbeit der Zusteller*innen auf Fußrayonen schafft die Österreichische Post knapp 100 Stück elektrisch betriebene Zustellwägen an. Statt die mit Briefpost und Kleinpaketen beladenen Zustellwägen wie bisher mit Muskelkraft zu schieben, verfügen die neuen Modelle über einen eingebauten E-Antrieb und erleichtern damit den Zustellgang. Eine annähernde Verdopplung des Fassungsvermögens bietet mehr Platz für Briefe, Päckchen, Werbesendungen und Printmedien. Die erste Tranche bestehend aus 27 Stück ist bereits seit Ende letzten Jahres österreichweit im Einsatz, die zweite Tranche wird derzeit an die Zustellbasen ausgeliefert. 

Große Reichweite, zwei Gänge und Zentralverriegelung

Die Post auf das Modell „eTrolley“ des Schweizer Elektromobilitätsexperten Kyburz. Der Zustellwagen besitzt eine Nutzlast von 120 Kilogramm, eine Reichweite von 20 Kilometern und schafft Steigungen von bis zu 30 Prozent. Eine starre Hinterachse, zwei bewegliche Räder vorne und ein zusätzliches Stufen-Steig-Rad machen ihn wendig und leicht manövrierbar. Der Zustellwagen ist mit Lithium-Ionen-Akkus und einem kräftigen Motor mit einer Leistung von 500 Watt ausgerüstet. Er verfügt außerdem über eine Beleuchtung, eine Hupe, einen Vorwärts- und einen Rückwärtsgang, sowie eine elektronische Zentralverriegelung aller Fächer.


 
Bereits in der Vergangenheit hat die Post motorisierte Zustellwägen getestet, dabei handelte es sich allerdings um Nachrüstungen von bereits vorhandenen Betriebsmitteln. Die neuen elektrisch angetriebenen Zustellwägen sind dagegen bereits ab Werk mit einem Elektroantrieb ausgestattet und speziell auf die Anforderungen der Österreichischen Post ausgelegt.




 

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