Die Optik des Ford Explorer ist schon seit einem Jahr bekannt, nun folgen endlich echte Daten, Fakten und Sitzproben von eTOURING in Slowenien.
Samt vielfältiger Programmzusätze wie dem Besuch der tollen Villa Fabiani, der alpinen Seegegend Bled und der Altstadt von Lubijana spielte dieses Mediaevent doch in einer ganz anderen Liga als vorhergehende.
Das Magazin dazu findest du HIER
Ganz herzlichen Dank an das gesamte Ford Team für diese unvergesslichen Stunden – samt TOP Unterkünften und herausragenden Events zwischendurch.
So konnte ich einerseits zwischen Rudern und dem Fliegen mit der Highline auswählen. Todesmutig entschied ich mich trotz Höhenangst für Letzteres. Fazit: ich werde es wieder tun. Gerne sogar. Fantastische Aussichten und wunderbare Minuten. Von den acht möglichen Seilen haben wir in einer Kleingruppe zeitlich allerdings lediglich fünf schaffen können.
Denn: sich als einziger Piefke aus Österreich in einer ansonsten rein spanischen Influencergruppe zu befinden, hat manchmal auch seine netten „Tücken“.
Wenn ein Dinner für 18:30 Uhr geplant, aufgrund gewisser „Umstände“ jedoch auf 22 Uhr verlegt werden muss, zeugt dies bei der Begrifflichkeit „Pünktlichkeit“ im südländischen Abendland von einem sehr „dehnbaren“ Begriff.
Oder: wenn das Treffen am Hotel um acht Uhr vorgesehen ist, du aber als Einziger abgeholt wirst, weil die spanische Armada noch im Tiefschlaf weilt, lernst du erst deutsche Tugenden besser schätzen. First World Problems, klar.
Dann eben auf ein tolles Viertelfinale Deutschland – Spanien bei der UEFA 2024! Die Schweizer haben ja auch bereits die Pizza Endstazioni gebacken^^
Aber riesigen Spass hat es jedenfalls dennoch gemacht!
Und ja: ein kleines Video Review erfolgt ebenso in den kommenden Tagen – aufgrund der begonnenen Ferien besteht der Tag derzeit aus Kind, Kind und nochmals Kind…- so sorry!
Danke!
An- und Abreise durfte ich im neuen Ford Mustang Dark Horse tätigen – also mit lautem 5 Liter V8 auf die Piste gen Süden. Dazu generell in der nächsten Ausgabe mehr.
Der neue Ford Explorer aus Köln Nach einer Verzögerung um sechs Monate ist die Produktion des 4,46 Meter langen SUV-Anfang nun im Juni 2024 in Köln angelaufen. Hauptgrund für die Verzögerung liegt in der Batterietechnik. Der Explorer orientiert sich an einer kommenden europäischen Norm für Elektrofahrzeuge (mir bis dahin auch nicht bekannte „UN-Regulation 100.3/ ECE-R 100.3“ – never heard about it…).
Der Explorer Elektro, als mittelgroßer Sport-Crossover aus Köln auf der MEB-Plattform von Volkswagen aufgebaut und verfügt über eine elektrische Reichweite von bis zu 602 Kilometern. Er startet mit zwei Motorvarianten.
Hier fokussiert sich Ford mit seinem ersten E-Auto auf MEB-Basis aufs attraktive Kompakt-SUV-Segment, in dem auch die meisten MEB-Modelle des VW-Konzerns (ID.4, ID.5, Skoda Enyaq iV) angesiedelt sind. Er löste nach 2023 zudem die Fiesta-Fertigung ab.
Ebenso wird der VW ID.4 im kommenden Jahr eine technische Überarbeitung erfahren. Dort allerdings wird das Interieur verändert und der APP550-Motor aus dem ID.7 verbaut.
Die kleinste Motorisierung wird voraussichtlich erst ab Ende 2024 bestellbar sein.
Bald zwei Ford Explorer auf dem Markt
Explorer? Klingelt es da nicht? Exakt! Die Nomenklatur ist insofern interessant, als Ford aktuell bereits einen Explorer mit bis zu sieben Sitzen bei einer Länge von über fünf Meter im Programm hat. Unser Explorer allerdings zeigt sich leise, elektrisch und für maximal fünf Personen.
So fährt der neue Ford Explorer
Der Explorer fühlt sich auch auf den slowenischen Land- und Bergstraßen wohl und lässt sich dort von mir vergleichsweise agil und dynamisch bewegen. Kein typisches Fahrprofil für den Crossover, also ein Indikator für die gelungene Adaption der MEB-Basis.
Schon die 210 kW-Variante (286 PS) gibt sich längsdynamisch keine Blöße, beschleunigt den knapp 2,2 Tonnen schweren nachdrücklich bis energisch. Die Werksangabe: 6,4 s auf 100 km/h. Die sensibel ansprechende, im Normalmodus sehr leichtgängige Lenkung ermöglicht präzise Kurvenradien und notfalls kontrollierte Ausweichmanöver; Schlupfregelung und ESP regeln hier bei Bedarf und gar nicht übergriffig mit – etwa bei zu hoher Lastanforderung aus Kurven heraus.
Mein persönliche erstes Lieblings-Setup: Fahrdynamik und Lenkung auf „Sport“, Antrieb auf „Normal“ oder „Eco“. Denn auf Eco wird fast freies Ausrollen ermöglicht.
Am Ende unserer ersten Ausfahrt auf gemischten Strecken (Stadt, Land, Baustelle, Autobahn bis 130 km/h) und bei 30 Grad Außentemperatur vermerkt der Bordcomputer einen Durchschnittsverbrauch von exakt 20,0 kWh/100 km. Kein schlechter Start für den Kölner Explorer.
Exterieur
Elektroautotypisch verfügt der neue Ford Explorer über eine glatte und geschlossene Front inklusive breitem blauen Ford-Oval anstelle eines Kühlergrills.
Zwischen den beiden Frontscheinwerfern wird in schwarzen Buchstaben auf schwarzem Grund der Name Explorer deutlich extrovertiert hervorgehoben.
Der U-förmige Unterfahrschutz soll zudem nicht nur rein optische Aufgaben erfüllen, sondern die aerodynamischen Eigenschaften verbessern, indem er den Luftstrom an den Vorderrädern vorbeilenkt.
Die planen, sehr aufgeräumt wirkenden Flächen ohne zusätzliche Sicken oder Fugen wiederholen sich über die gesamte Fahrzeuglänge. Die A- und B-Säulen sind schwarz gehalten, eine in das Glas eingebettete Liniengrafik kennzeichnet die C-Säulen. Auf auffälligsten sind in der Seitenansicht die auf Wunsch verfügbaren Leichtmetallräder in den Formaten 19-, 20- oder 21-Zoll.
Auffällig am Heck sind das sehr schmal wirkende Fenster und die vertikal angeordneten Rückleuchten mit „Light Blade“-Signatur. Genau wie im Front-Design stellt ein schwarzes Design-Element inklusive Explorer-Schriftzug eine visuelle Verbindung zwischen den Rückleuchten her. Sehr passend und harmonisch.
Der U-förmige Unterfahrschutz im Heckbereich stellt die Optik zur Frontpartie dar. Auf Wunsch montiert Ford eine Anhängerkupplung, die dann je nach Motorvariante 1.200 beziehungsweise 1.400 Kilogramm schwere Anhänger ziehen kann. Das ist derzeit in diesem Segment ein guter Wert
Zur Wahl stehen uns beim Preview von den sechs Außenfarben Arctic Blue, Magnetic Grey und Lucid Red zur Verfügung. Weiter gibt es generell noch Blue My Mind, Frozen White, Agate Black.
Wer mich kennt, weiss sofort, welche Farbe ich wähle.
Ja.., : ich will Lucid Red – daher also erster am Start und weg ist jener..
Abmessungen
Das Gepäckabteil samt elektrisch bedienbarer Heckklappe fasst bei voller Bestuhlung 450 Liter. Durch das Umklappen der Rücksitze steigt das Stauvolumen auf runde 1.400 Liter. Der zusätzlich verstellbare Gepäckraumboden sorgt für ein weiteres Maß an Variabilität.
Gleichzeitig entsteht unter ihm eine zusätzliche, nicht einsehbare Ablage. Nein, eine Wanne, wie beim Ford Puma inklusive Stöpsel ließ sich aufgrund der Fahrzeugplattform hier nicht realisieren. Ein Reifenreparatur-Set findet sich im Frunk genannten Stauraum unter der vorderen Haube. Für mehr ist dort jedoch nicht Platz.
Der neue Ford Explorer ist 4,46 Meter lang, 1,60 Meter hoch und ohne Seitenspiegel 1,87 Meter breit. Mit Seitenspiegeln misst der Explorer 2,06 Meter. Seinen Radstand von 2,77 Meter teilt er sich mit seinem MEB-Brudermodell VW ID.4.
Dass sich der Explorer von Ford nur die MEB-Plattform mit dem ID.4 teilt, stimmt nicht in Gänze – auch wenn Ford das gern so stehen lassen würde. Wer genau hinschaut, dem wird im Innenraum ein kleines Bedienfeld für die Licht- und Scheibenheizungseinstellungen unten links im Cockpit auffallen, das er vielleicht schon einmal in einem Volkswagen ID.4 gesehen hat.
Interieur
Zur Serienausstattung aller Explorer-Modelle gehört das Konnektivitäts – und Infotainmentsystem Ford Sync Move inklusive einem 14,6-Zoll-Touchscreen, der sich in Höhe und Neigung um 30 Grad verstellen lässt. Auch LED-Scheinwerfer, Integral-Sportsitze, Sitz- und Lenkradheizung, Massagefunktion für den Fahrersitz, kabelloses Laden fürs Smartphone sowie kabelloses Android Auto und Apple CarPlay.
Neben der namenlosen Basisausstattung gibt es noch eine Premium-Variante. Diese bietet zudem ein B&O-Soundsystem mit zehn Lautsprechern, Ambientebeleuchtung, Matrix-LED-Scheinwerfer und insgesamt 15 Assistenzsysteme.
Die Liste mit Sonderausstattungen fällt kurz aus. Dazu gehören ein Panorama-Glasdach sowie ein Paket mit Head-up-Display, 360-Grad-Rundumsicht-System sowie sensorgesteuerter Heckklappe.
Das neue Modell ist ab sofort bestellbar. Gebaut wird es bei Ford in Köln; die Produktion soll im Juni beginnen. Ausgeliefert wird der Explorer dann ab August, wie ich von einem verantwortlichen Ford Mitarbeiter erfahren habe.
Im Konfigurator werden jedoch Auslieferungen schon ab Mitte Juni angeboten.
Im Cockpit des in Köln gebauten Explorers fällt zunächst der große Vertikal-Touchscreen (14,6 Zoll) auf, der in der Neigung verstellbar ist und ein weiteres Ablagefach verbirgt – kennen wir aus dem Konzernbruder Ranger. Jener ist hier jedoch stufenlos um mehr als 30 Grad in der Neigung verstellbar. Dank der individuell konfigurierbaren Bedienoberfläche kann der Fahrer zwischen den einzelnen Ansichten und Funktionen wechseln, um unter anderem die Navigation zu überprüfen, die Temperatureinstellung der Klimaanlage zu verändern oder um die Innenraum-Anmutung seinem persönlichen Geschmack anzupassen.
Der hochkant eingebaute Bildschirm verfügt über eine stufenlose Helligkeitsregelung. Die großen Touchscreen-Schieberegler auf dem konfigurierbaren Startbildschirm sollen zur einfachen Bedienbarkeit beitragen. Ein haptisches Trackpad erleichtert die ergonomische Steuerung von Funktionen wie der Lautstärke des Audiosystems oder der Einparkhilfe.
Aufgepasst Der Bildschirm lässt sich von Hand in der Höhe und damit auch im Winkel verschieben – in der niedrigsten Stellung dient er als abschließbarer Deckel für den „Private Locker“ genannten Stauraum.
DAS war ein absolutes Highlight! Wie am Smartphone kann jeder Fahrer selbst den Winkel nach Belieben einstellen.
Für das Aufladen mobiler Geräte hält der Private Locker zwei USB-C-Anschlüsse bereit. Zwei weitere dieser Schnittstellen warten im Bereich der Rücksitze. Hinzu kommt: In einem nach vorn gewinkeltem Fach unterhalb des Bildschirms findet sich ab Werk eine induktive Ladestation. Endlich Aus mit dem Herumsuchen nach den Anschlüssen irgendwo im Nirgendwo!
Vor dem großen Touchscreen finde ich einen smarten Touch-Slider mit taktilem Feedback für Lautstärke und Warnblinker.
Der Rest ist MEB-vertraut: Kleines Kombi-Display, Wählhebel und Touch-Tasten am Lenkrad sowie doppelt belegte Fensterheber-Schalter in der Tür.
Positiv wirkt, dass wirklich sämtliche Materialien in Griffweite optisch und haptisch hochwertig wirken; kein in diesem Segment typisches Hartplastik trübt den guten Gesamteindruck.
Fahrer und Beifahrer sitzen im Ford Explorer auf Vordersitzen mit integrierten Kopfstützen, die auch groß gewachsenen Personen guten Seitenhalt und ausreichend Kopffreiheit bieten. Sie sind auf der Fahrerseite elektrisch 12-fach verstellbar und bei den Modellen in der Premium-Ausstattung vollständig mit Sensico bezogen. In der Basisausstattung wartet der Ford Explorer mit weichen und wunderschönen Sensico-Stoff-Sitzbezügen auf. Auch hier habe ich die Designerin der Stoffe persönlich treffen können. Alle Designer und Developer saßen beim Dinner mit mir am gleichen Tisch. Nice!
Beheizbare Vordersitze samt Massagefunktion im Lendenwirbelbereich zählen zur Serienausstattung. In der Premium-Version kommt die leicht verstellbare Ambiente-Beleuchtung hinzu. Lichtleisten sind in die vorderen Türen und die Mittelkonsole integriert. Insgesamt stehen zehn verschiedene Lichtharmonien zur Wahl. Für mehr Licht im Innenraum sorgt auf Wunsch ein Panoramadach, das sich von vorn bis über die Köpfe der Fondpassagiere zieht. Ich hatte leider keines, konnte dies aber verschmerzen.
Ferner bietet der Explorer unterhalb der Armlehne, wo bei konventionellen Antrieben die Schaltbox des Getriebes sitzt, in der Mittelkonsole ein 17 Liter fassendes Fach. Dieser Stauraum kann einen Laptop oder drei 1,5-Liter- und eine 1,0-Liter-Flasche nebeneinander aufnehmen. Das ist einzigartig.
Die abnehmbaren Getränkehalter lassen sich auf Wunsch in der Mittelkonsole nach unten verschieben. Der Raumteiler dient im Winter zudem als Eiskratzer.
Aus dem Blickwinkel des Fahrers dominieren visuell die an eine Soundbar erinnernde Lautsprecherblende und der 5,3-Zoll-Digital-Instrumentenbildschirm. Ein Head-up-Display stand nicht zur Wahl und ist nicht in Planung.
Die technische Basis liefern zwölf Ultraschall-Sensoren, fünf Kameras und drei Radargeräte, die gemeinsam eine 360-Grad-Rundumüberwachung des Fahrzeugs übernehmen. In dieser Klasse top ausgestattet.
Sensoren im Lenkrad analysieren zudem die Reaktionen des Fahrers.
Der neue Explorer ist das erste Modell von Ford in Europa mit einer Spurhalte-Technologie, die Spurwechsel automatisch übernehmen kann. Das Assisted Lane Change genannte System nutzt gelichzeitig Radar und Kameras, um nebenstehende oder sich nähernde Verkehrsteilnehmer im toten Sichtwinkel des Fahrers erfassen zu können. Die neue Clear Exit Assist-Technologie des Explorer soll Unfälle zum Beispiel mit Radfahrern durch das unvorsichtige Öffnen einer Fahrzeugtür verhindern können. Im Stand werden dank Radarsensoren in den Karosserie-Ecken im Heck andere Verkehrsteilnehmer erkannt.
Der Clear Exit Assist greift ebenso auf die Radarsensoren zu wie Cross Traffic Alert samt Active Braking, welche beim rückwärts Herausfahren aus einer Parklücke oder aus einer Einfahrt vor möglichen Kollisionen mit querenden Fahrzeugen warnt. Ein Rückfahr-Bremsassistent wiederum erkennt Objekte direkt hinter dem Fahrzeug mithilfe einer nach hinten gerichteter Kamera.
Der Pre-Collision-Assist unterstützt und greift bei auftretenden Gefahren vorne ein. So werden Unfälle mit anderen Fahrzeugen und schwächeren Verkehrsteilnehmern vermieden oder deren Folgen zumindest gemindert.
Die nach vorn gerichteter Kamera und das Radar erkennen potenzielle Kollisionen, warnen akustisch und optisch und initiieren automatisch einen Bremsvorgang, um Unfälle zu verhindern. Der Einpark-Assistent 2.0 ermöglicht per Tastendruck auf dem Touchscreen das vollautomatische Einfädeln in Parkbuchten, die parallel oder quer zur Straße liegen. Das Gleiche gilt für das Ausparken aus parallelen Parklücken.
Antrieb
Antriebsseitig stehen drei Leistungsstufen zur Wahl. Dabei sind die Varianten mit 125 kW (170 PS) und 210 kW (286 PS) reine Hecktriebler. Das Topmodell bringt seine 250 kW (340 PS) über beide Achsen auf die Straße. Die flüssigkeitsgekühlte Batterie sitzt tief und zentral im Fahrzeugboden. Sie liefert die Leistung für einen permanent erregten Synchronmotor an der Hinterachse. Bei der Topversion mit Allradantrieb kommt ein separater Asynchronmotor hinzu, der das Drehmoment bedarfsgerecht direkt an die Vorderräder liefert.
Neben den drei Leistungsvarianten kann der Fahrer die Fahrmodi Normal, Sport, Eco und Individual auswählen. Beim Allradmodell kommt noch der Fahrmodus „Traction“ hinzu. Die Fahrmodi wirken sich auf das Pedalgefühl, den Lenkwiderstand und die Regelintensität der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) aus.
Laden
Besitzer des neuen Explorer profitieren – so wie bereits viel Ford Fahrer – vom Blue Oval Charge Network. Jenes garantiert den Zugang zu über 400.000 Ladepunkten in ganz Europa – bis 2024 soll die Zahl der Stationen auf 500.000 steigen. Aktuell gehören auch über 400 HPC-Schnell-Ladestationen (HPC = High Power Charging) zum IONITY-Konsortium.
Über den CCS-kompatiblen Anschluss lädt der vollelektrische Explorer mit dem mitgelieferten Kabel auch an Typ-2-Ladestationen mit Wechselstrom. Eine Wallbox mit 11 kW beschleunigt das Aufladen zu Hause. Ebenso kann der Explorer Strom natürlich am haushaltsüblichen 230-Volt-Stromanschluss geladen werden.
Und nein, ich muss nicht laden. Der Service in Slowenien beim Media Meeting war stets perfekt organisiert. Großer Dank gilt dem gesamten Team!
Ausstattung
Der Explorer mit Standard-Range-Elektromotor mit 52 kWh und 170 PS ist in Europa ab Ende 2024 erhältlich.
Der Ford Explorer mit Extended-Range-E-Motor mit 77 kWh und 286 PS in der Standardausstattung sowie als Premium als auch mit einem Dual-Extended-Range-Elektromotor mit 79 kWh und 340 PS sind bereits jetzt konfigurierbar.
Neben den zwei Versionen mit Hecktriebler, dessen Technik vom VW ID.4 Pro zu kommen scheint sowie der gehobenen Variante mit 250 kW starkem Allradantrieb aus dem ID.4 GTX, dazu aber nicht den 77-kWh-Akku, sondern eine neue 79 kWh Batterie. ist eine weitere RWD-Variante samt Standard-Range-Batterie geplant.
Dabei könnte es sich um das Äquivalent zum ID.4 Pure mit 125 kW Antriebsleistung und 52-kWh-Batterie handeln. Dazu passt die im Kleingedruckten angegebene Reichweite von bis zu 385 km (ID.4 Pure: 364 km).
Ford in Deutschland
Der neue Ford Explorer reiht sich ein in eine Produktpalette von neun vollelektrischen Pkw- und Nutzfahrzeugmodellen, die Ford bis 2024 in Europa auf den Markt bringt oder bereits gebracht hat.
Hier sind explizit der Mustang Mach-E, der E-Transit, der E-Tourneo Custom, der E-Transit Custom sowie vollelektrische Varianten von Puma, Tourneo Courier und Transit Courier zu erwähnen.
Bis Ende Juni 2023 wurde in Köln noch den Fiesta gebaut. Heuer startete der erste Elektro-Ford als zum „Electrification Center“ aufgewerteten Stammwerk.
Ab Mitte 2024 wird im Kölner Werk neben dem neuen Explorer ein weiteres vollelektrisches Modell entstehen. Ich sage nur: Capri Sonne^^
Damit folgt der US-Autoriese dem jüngsten Strategie-Schwenk, in dem das traditionelle Verbrenner- vom zukunftsträchtigen Elektro-Geschäft getrennt wird.
„Der Wettlauf zur Elektrifizierung Europas ist in vollem Gange, und das Ford Cologne Electrification Center wird unsere künftigen Elektrofahrzeuge für Kunden in ganz Europa entwickeln und fertigen“, erklärte Stuart Rowley, Präsident von Ford Europa bei der Vorstellung der Pläne.
„Mit dieser Investition bekennt Ford sich zu seinem europäischen Standort für Personenkraftwagen hier in Deutschland und unterstreicht sein Bestreben, die elektrische Zukunft zu gestalten.“
Fazit
Der neue Ford Explorer besitzt eine elektrisch angegebene Reichweite von bis zu 602 Kilometern. Mit seinem doch eher eckig anmutenden Design hat der Explorer Elektro eine unerwartet hohe Effizienz.
Wie erwartet, ähnelt die Technik des Ford Explorer stark der des VW ID.4. Stromverbräuche und Reichweiten sind jedoch etwas besser, und Ford verwendet auch schon die neue 79-kWh-Batterie, die es im ID.4 noch nicht gibt. und bietet moderne Assistenzsysteme sowie ein anpassbares Interieur.
Seine drei Motorvarianten und modernen Assistenzsystemen ergänzen bei Ford das Kompakt-SUV-Segment. Der Explorer bietet ein wirklich sehr flexibles Interieur. Ford investiert in Köln in die Zukunft der Elektromobilität und plant eine jährliche Produktionskapazität von 200.000 Fahrzeugen.
Alles wirkt wohlig und warm. Im Explorer finde ich eine Art Wohnzimmerfeeling wie sonst bis dato nicht erlebt vor. Dass er mit seinem Rot – ihr kennt mich..- wunderschön daherkommt.., na ja, was soll ich schreiben.
Ganz besonderen Dank auch an Dirk Atmeyer und Stefan Tinnemann. Mit ihnen durfte ich mich sehr lange und sehr intensiv auch über die generelle Strategie von Ford austauschen. Für mich persönlich wurden viele offene Fragen grundlegend beantwortet.
Fotos: Ford

























































