der neue IONIQ 5 Facelift N Line im Praxistest

Mit dem Hyundai IONIQ 5 Facelift (2024) wächst die Kapazität der Batterie bei gleichem Antrieb von 77,4 kWh auf 84 kWh an – zumindest im Falle der beiden stärkeren der insgesamt drei zur Auswahl stehenden Antriebsoptionen. Als Hecktriebler fährt das Crossover weiterhin mit 125 kW (170 PS) oder 168 kW (229 PS) sowie als AWD mit 239 kW (325 PS) vor. Im Gegensatz zu den letztgenannten Leistungsstufen verfügt die Basisvariante über eine 63-kWh-Batterie. Als Reichweite nennt Hyundai lediglich den Maximalwert der Baureihe, der bei 570 km nach WLTP liegt. Allen gemein ist die hohe Ladegeschwindigkeit von bis zu 350 kW. Das beim letzten Update eingeführte vorkonditionierende Batterieheizsystem ist mit der Modellpflege nun manuell steuerbar, anstatt sich mit der Auswahl eines Ladepunktes automatisch einzuschalten. 

Nützliches Zubehör rund ums Elektroauto: Übrigens: Seit Ende 2023 flankiert der bis zu 478 kW (650 PS) starke IONIQ5N das Angebot. Ob dieser auch eine Modellpflege erhält, ist unklar. Der Praxistest dazu erfolgt in Kürze, weil dieser noch ein eigenes Magazin erhält.

Exterieur: Ab sofort mit Verbrenner-Anleihen

Wie bei einer Modellpflege üblich, zeigt sich auch der Hyundai IONIQ 5 Facelift (2024) äußerlich leicht überarbeitet. Bei der neu eingeführten N Line deutet die Front analog zum IONIQ klassische Lufteinlässe an. Auch die Heckstoßstange wirkt etwas weniger flächig als beim Vorgänger und deutet einen Diffusor-ähnlichen Abschluss an. Erwartungsgemäß ließ der Autobauer seinem Crossover einen Heckwischer angedeihen, dessen Fehlen bei der Kundschaft gerne mal moniert wurde. Außerdem zeigen sich der Spoiler und das Design der Räder (ebenfalls bei der N Line) verändert, was der Aerodynamik zugutekommen soll.

Performance-seitig interessant sind die Versteifung der Karosserie und die veränderten Stoßdämpfer. Anders als bei den meisten anderen Modellpflegen scheinen Scheinwerfer und Rückleuchten übrigens unangetastet geblieben zu sein. Während der IONIQ in der Länge um 20 mm auf 4655 mm wächst, bleiben die restlichen Maße identisch mit dem Vorfacelift: 1890 mm in der Breite, 1605 mm in der Höhe sowie 3000 mm im Radstand.

Interieur: Überarbeitungen im Bediensystem

Auch im Innenraum des Hyundai IONIQ 5 Facelift (2024) hat sich einiges getan. So wurden die Bedienelemente neu angeordnet und eine physische Taste für Funktionen wie Sitzheizung und -belüftung, Lenkradheizung und Einparkhilfe hinzugefügt. Die induktive Ladestation fürs Smartphone rückte im Sinne der Erreichbarkeit weiter nach oben. Auch die Software wurde optimiert und unterstützt jetzt kabellos Apple Car Play und Android Auto.

Wie vom IONIQ 6 bekannt, verfügt das Lenkrad über LED-Pixel. Darüber hinaus sind Funktionen wie der Parkassistent und die Einparkhilfe verbessert worden. Das N Line-Modell verfügt außerdem über andere Sitze, ein abweichendes Lenkrad, eine andere Pedalerie und einen schwarzen Dachhimmel.

Zur Einführung: Ich durfte aufgrund einer privaten automobilen Notlage, dank meinem Freund Tom zwei Tage lang den brandneuen Hyundai IONIQ 5 N Line in einem wunderbar eleganten Weinrot, oder wie es Hyundai nennt, Ultimate Red Metallic testen.

Ich bekam gelegentlich bereits unsere elektrischen Firmenwägen anderer Hersteller zu fahren, würde mich jedoch trotzdem eher als Stromer-Newbie bezeichnen, daher möchte ich in diesem Bericht das Fachliche, Leistungsdaten und dergleichen lieber den E-Profis überlassen, vielleicht weniger in die Tiefe gehen, und meinen Test sozusagen weitgehend unbefangen angehen, frei nach dem Motto:

Wie fühle ich mich, und was gibt mir ein E-Auto, hier repräsentiert durch einen der neuesten Vertreter seiner Art, und würde mich dieser Test dazu bewegen selbst einen Stromer in Betracht zu ziehen (Die Frage stellt sich in der Realität tatsächlich, denn der Auslöser dieses Testes war der Veteranen-Exitus unseres Zweitwagens). Ich möchte auch auf etwaige Gefühle der Angespanntheit oder sogar Sorgen, den Betrieb betreffend eingehen, die vielleicht auch andere Leser mit wenig oder gar keiner Erfahrung mit E-Mobilen empfinden, und die eventuell auch ein Grund darstellen könnten, sich erst gar nicht mit E-Mobilität zu befassen.

Dabei rede ich vom reinen Betrieb, und noch nicht von der geopolitischen Diskussion zur Sinnhaftigkeit der Elektromobilität, der umweltpolitischen Diskussion zu Rohstoffen und Entsorgung oder zur langfristigen Betriebssicherheit, dies sind Themen, für die ein zweitägiger Test ohne vorhergehende tiefgreifende Beschäftigung nicht ausreichend ist, und zu denen es bereits einiges an Aufarbeitung durch weitaus bewandertere Experten als ich einer bin, gibt.

Basics:

Tom gab mir eine kurze Einführung, soweit ist alles relativ vertraut und unkompliziert in der Handhabe, jedenfalls die notwendigen Schritte, um das Gefährt fahren zu lassen erfolgen intuitiv und ohne größere Hürden.

Ein Drehschalter am Lenkstock wartet auf mit den Fahrfunktionen R, N und D sowie der Parkstellung als Druckknopf, Handbremsung erfolgt vollautomatisch bei Aufruf der Parkstellung.

Keinerlei versteckte Hebelchen, Druckknöpfe und Ähnliches also, was ich sehr angenehm empfinde, auch das Licht funktioniert vollautomatisch angepasst an die Verhältnisse.

Über Fahrdaten, Infotainment, Navigation etc. geben zwei große Bildschirme, länglich angeordnet auf der Armaturenkonsole Auskunft, und auf Augenhöhe zeigt mir das Head Up Display (HUD) Fahrgeschwindigkeit, Tempomat, Hindernis- und Spurerkennungsdaten sowie meine umgebenden potenziellen Kollisionsgegner und Navigationspfeile an.

Rote Warnlichter in den Seitenspiegeln und Piepstöne warnen vor Hindernissen im toten Winkel, was insbesondere auch bei Ausfahrten aus engen Einfahrten sehr praktisch ist.

Super finde ich im Übrigen, dass ich mein Handy nicht per Kabel mit Android Auto verbinden muss, das funktioniert hier alles über Bluetooth, Sound ist ebenfalls tadellos.

Weiter unten am Armaturenbrett gibt es allerhand physische Schalter, auf dem Bildschirm kann man durch diverse Untermenüs swipen, was ein wenig Beschäftigung, am besten vor Fahrtantritt erfordert, aber so weit ist alles klar gegliedert und mit ein wenig Zuwendung rasch abrufbar.

Platz & Komfort:

Was sofort auffällt ist das großzügige Platzangebot vorne, in allen Richtungen.

Jede Mange Kopffreiheit, dazu lässt sich die Mittelkonsole mit integrierter Armlehne, Getränkehalter & Mobiltelefon-Ladewanne in Längsachse verschieben, und auch der Fußraum wirkt mehr als luftig. Di Mittelkonsole sowie die Seitenfächer bieten ausreichend Ablageflächen, obwohl ich bei letzteren auch schon größere Zeugschlucker erlebt habe.

Über mehrere Schalter links unten an der Seite der Sitzschale lässt sich der Sitz in alle erdenklichen Positionen inklusive Liegeposition mit Fußstütze (!) bewegen, hier bleibt kein Wunsch offen, und es sitzt sich äußerst bequem.

Das Lenkrad wirkt relativ groß, und bietet die üblichen Kontrollknöpfe zur Steuerung von Audioanlage, Telefonie, Tempomat und Menüführung.

Ein großer roter freistehender Knopf sitzt über dem linken Bedienfeld, dieser ruft die unterschiedlichen Fahrmodi auf, dessen Gestaltung ist sicherlich Geschmackssache, aber jedenfalls fällt das auf, zu den Konsequenzen seiner Bedienung komme ich später im Artikel.

Auch im Fond geht es ziemlich großzügig zu, auch hochgewachsene Personen müssen dort nicht den Kopf einziehen, zusätzlich hüllt das in dieser Ausstattungsvariante enthaltene Glas-Panoramadach die Mitfahrenden tagsüber in eine luftige, sonnendurchflutete Raumatmosphäre.

Der Kofferraum ist flach und geräumig, auf Grund der Konstruktion (ich vermute Batteriekomponenten) ist die Ladekante und die Ladefläche generell relativ hoch, das mag manchen stören, und ist wohl einer der wichtigsten und bekanntesten Bestandteile jeder Autokritik, aber man kann es auch anders rum sehen: Wenn ich etwas nicht gerade vom Boden aufhebe sondern nur aus dem Gang einlade, vom Einkaufswagen rüber hebe oder gar eine schwere Last weiter ins Wageninnere befördern muss, dann ist die erhöhte Ladefläche sogar angenehmer für mich. Mit Großgeräten, einer Waschmaschine beispielsweise, wird man sich, zumindest hochkant jedoch eher schwertun.

Fahrerlebnis:

Wie bereits gesagt, es ist nicht mein erstes Mal in einem E-Mobil, trotzdem ist das schönste immer wieder die Ruhe, die, während dem Fahren herrscht. Ungestörte Unterhaltung, Musikgenuss auch ohne übertriebene Lautstärken, es sei denn das Musikgenre erfordert dies.

Am Strompedal gibt sich der Wagen kultiviert und sanft bei zarter Bedienung, tritt man die Fußraste aber bei vorhandener räumlicher und gesetzlicher Möglichkeit durch katapultiert eine das Gefährt auch einmal rabiat in grenzwertige Geschwindigkeitsgefilde. Und da habe ich den roten Fahrmodi-Knopf noch nicht einmal gedrückt.

Betreffend Gesetz: Der akustische Geschwindigkeits-Alarm weist einen sehr rasch und nachdrücklich in die Schranken, auch in 30er Zonen ist er peinlichst darauf bedacht mich aus dem Kriminal (und aus Schwierigkeiten mit dem Gesetzgeber) herauszuhalten, nur die für niederösterreichische Ortschaften relativ typischen 40er-Geschwindigkeitslimit scheint er sich nicht auszukennen, hier mahnt er auch mit drohendem Piepston-Zeigefinger die Einhaltung der vermeintlichen 30er-Zone ein. Tendenziell fällt mir auf, dass ich vermutlich aufgrund des fehlenden Motorengeräusches dazu neige, etwa 5km/h zu schnell im Stadtverkehr zu fahren, deshalb gibt es vermutlich dieses strenge Warnsystem für solche Elektro-Greenhorns wie mich.

Zudem achtet das Bordsicherheitssystem auch sehr genau auf das müdigkeitsbedingte Entgleiten der Gesichtszüge oder gelegentliches Augenreiben. Also gilt es, besser ausgeschlafen hinter den Volant zu klettern, sonst gibt es Schelte.

An Fahrsicherheitssystemen gibt es alles, was man sich vorstellen kann, die Hinderniserkennung passt das Tempo im Tempomat Betrieb automatisch an vorausfahrendes Fahrzeug an bis der Platz wieder frei ist, insbesondere dann, wenn überholende Fahrzeuge zu knapp vor mir Spur wechseln.

Die Spurerkennungsfunktion greift relativ kräftig bei deutlichem Schlingern ein, bei loserem Griff spürt man wie das Lenkrad in Nuancen arbeitet, um die Spurmitte zu halten bzw. eigentlich leicht rechts davon zu bleiben, was gefühlt etwas zu viel Nähe zu von mir überholten Fahrzeugen auf der rechten Seite erzeugt, oder jedenfalls die Illusion, dass das Fahrzeug nach rechts ziehen würde und man ständig etwas gegenlenkt, aber die Programmierer werden sich dabei etwas gedacht haben, und links die größere Gefahr lokalisiert haben.

So leichtfüßig der neue Hyundai IONIQ 5N Line Facelift am Strompotentiometer hängt, so sehr merkt man dennoch, so wie auch bei den bisher von mir gefahrenen Stromern, das doch deutlich höhere Gewicht im Vergleich zu einem Durchschnittsverbrenner sobald man beispielsweise über eine Temposchwelle, Gehsteigüberfahrt etc. rumpelt, da wird das Fahrwerk zwar sehr weich, und bügelt den Schlag gekonnt weg, dennoch merkt man doch, was für eine Last am Fahrwerk hängt.

Im Fahrbetrieb und bei flottem gefahrenem Kurven bleibt die Straßenlage jedoch neutral und gerät keineswegs in Verlegenheit mit überzogenen Lastwechselreaktionen.

Kommen wir noch zu dem Ding mit der Reichweite: Angegeben sind 350km unter optimalen Bedingungen, ich übernehme den Wagen mit 69% (Laden sollte man ja immer nur bis 80%), ca. 35km später verbleiben noch 60% allerdings bei leichten Minusgraden, mal sehen, wie der nächste Tag wird, an dem ich auch das Laden ausprobieren möchte. Gefühlsmäßig macht es mir Stress, auch wenn überhaupt kein Grund dafür gegeben ist. Aber die Tankuhr hat man als Fossilmobilist eben noch etwas mehr im Gefühl, auch wenn die Restkilometeranzeige eines Verbrenners auch nie linear arbeitet, und ebenso von äußeren Faktoren wie Fahrweise, Verkehr & Witterung abhängig ist. Nachdem wir für unsere Firmenwägen zwar Ladestationen haben, ich diese jedoch hiermit nicht nutzen kann, und selbst noch nie eine „Außenladung“ vorgenommen habe, mache ich mir auch etwas Sorgen, ob morgen in der Mittagspause wohl eine Ladestation frei sein wird, und beschließe dies erst am frühen Nachmittag zu erledigen.

Nachsatz hier: Über Nacht bei -4° C hat der Akku um 4% an Leistung verloren, ohne Betrieb. (Edit TH: der Wagen stand im Stand By Betrieb für Bluelink..)

Das Laden hat sich unkompliziert gestaltet, die Anzeige hat mir die nächstgelegene Hyperladestation genannt, und auch wann diese frei war, ein kurzer Besuch beim goldenen M, und der Akku war nach ca. 44 Minuten wieder bei 88% (Bei 75% dachte ich, er würde bei 80% abriegeln, nach einem kurzen Espresso hatte er dann etwas zu viel).

Design, Wirkung:

Mein persönlicher Eindruck: Sehr gelungene Frontpartie, vor allem die rechteckigen LED-Scheinwerfer sehen echt cool aus, erinnert mich ein wenig an den Alfa Romeo ES30 aus den 90ern, aber nicht so plump, und mit etwas mehr Kante.

Auch der Bürzel gibt das moderne Bild eines E-Autos gut wieder und setzt zudem eine gute Abgrenzung zum zwar eleganten, aber aufgrund der ultimativen Ausschlachtung vieler Hersteller fad und schal geworden Querbaukasten-Einheitsgesicht der verbrennenden Konkurrenz.

Die Silhouette des Wagens wirkt auf mich allerdings nicht übermäßig ansprechend, was aber SUV-typisch und auch dem großartigen Platzangebot geschuldet ist, abgesehen davon aus der Reihe fallend, diesmal aber im positiven Sinn, ist der für diese Wagenform untypisch lange Radstand, der einen einfach hingucken lässt.

Ich bin wie bereits eingangs erwähnt, ein Fan der Wagenfarbe, dieses sehr elegante dunklere Rot lässt den Hyundai richtig herausstechen, und ist eine erfrischende Abwechslung zum Einheits-Schwarz-Grau-Weiß-Silber auf unseren Straßen.

Schwarz als Komplementärfarbe passt auch sehr gut, für meinen Geschmack dürfte die Stoßfänger-Landschaft ein bisschen weniger zerklüftet sein, aber das entspricht nun einmal dem Zeitgeist und kann auch noch mehr übertrieben werden (Einen schönen Gruß nach München an dieser Stelle). Ich persönlich mag es lieber glatter, mit Ecken und Kanten an den richtigen Stellen, mit Betonung auf die Linienführung, und nicht deren Unterbrechung.

Tom hat es mir bereits prophezeit, und es stimmt wirklich, zumindest unter E-Auto Enthusiasten wird man auf den Wagen angesprochen, und es lassen sich die einen oder anderen Ohhh’s und Ahhh’s vernehmen, ob er allerdings auch markentreue Gewohnheits-Verbrenner-Fans, die lieber dem Einheitsdesign frönen wollen hinter dem Ofen hervorlockt, vermag ich in so kurzer Zeit nicht festzustellen.

Fazit:

Jetzt geht es ans Eingemachte. Erste Frage: spricht mich der Hyundai IONIQ 5N Line Facelift Leistungsreserven, kann aber auch mit Kultiviertheit und Komfort punkten, und würde auch platztechnisch zu meiner familiären Situation mit der besten Ehefrau von Überhaupt und meinen zwei Töchtern passen. Schön wäre es, allerdings wenn wir die nicht ganz 400km hin und retour in die Steiermark zu meinen Schwiegereltern ohne Ladestopp und bei jeder Witterung schaffen würden, aber das ist noch Zukunftsmusik, fürchte ich.

Zweite Frage: Würde mich dieser Test dazu bringen den Hyundai IONIQ 5N Line Facelift zu kaufen? Auch wenn der Wagen gemessen an seinen Features und Assets, und im Vergleich zur Konkurrenz relativ günstig ist, würde er bei unseren finanziellen Verhältnissen schon eine beträchtliche Investition darstellen, das macht es aus jetziger Sicht eher unrealistisch, zumal die Zielsetzung derzeit ein Zweitwagen ist.

Klar ist aber auch, spätestens nach zwischenzeitlichem Einstieg in unseren Erstverbrenner: Dieser repräsentiert die Vergangenheit, der Hyundai ist ein starker Vertreter der mittelbaren Zukunft. Ob das auch die endgültige Zukunft ist, vermag ich nicht zu sagen, vielleicht wird eines Tages auch der Schritt über das Elektroauto hinaus Realität.

Aber wenn Geld kein Thema wäre, auch in Bezug auf weitere häusliche Zusatzinvestitionen (Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Speicherbatterie), wäre ich sofort bei der Sache dabei, und der Hyundai IONIQ 5N Line Facelift wäre eine starke Option.

Darüber hinaus müsste ich mich wohl auch mit möglichen Fördermöglichkeiten und/oder dem Gebrauchtmarkt für E-Autos beschäftigen, und generell wäre es natürlich wünschenswert, wenn auch unrealistisch, wenn die Preise hier sinken, und das E-Auto zur echten Alternative, nicht nur steuerlich günstiges Betriebsfahrzeug für Firmen, Gimmick oder auch überzeugtes Statussymbol für Besserverdiener mit Faible für erneuerbare Energien würde.

Meine Schwerpunktsetzung wäre hier allerdings, dass ich nicht unbedingt die Leistungsreserven des Hyundai IONIQ 5N Line Facelift bräuchte, jedoch die Maximalreichweite von rund 350km. Letztere wäre sogar noch weiter ausbaubar, was für mich bedeutet:

An dem Tag, an dem ich ein E-Auto sagen wir als Jungwagen gebraucht mit <50.000km, aber        > 500km Reichweite um € 20.000 bis € 25.000.- bekomme, wird es richtig interessant, und ich habe die starke Vermutung, dass ich hier nicht allein dastehe mit meiner Meinung.

03.12.2024; Andreas Moitzi-Eibler; Bad Vöslau-Gainfarn.

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