Unsere Testfahrten mit dem Volvo EX30 Twin Performance Ultra
Volvo hat mit dem Start des EX30 weltweit einen markanten Marktstart hingelegt, das Modell hat weltweit sehr gute Verkaufszahlen. Der EX30 basiert auf der bekannten Entry-Level-Plattform des chinesischen Unternehmens namens Geely. Manchmal wird unter anderem der smart #1 oben sichtbar.
Wir dürfen unterwegs sein mit dem Volvo EX30 Twin Performance Ultra – etwas spät im Gegensatz zu anderen Medien. Aber wer will schon 1,9 Mio Views RON per Quartal?

Die Volvo EX30 Serie bietet weitere verschiedene Ausstattungslinien und Antriebsvarianten – darunter den Volvo EX30 Single Motor Extended Range Plus, Single Motor Core und Single Motor Extended Range Core. Jedes Modell hat seine eigenen einzigartigen Merkmale und Leistungen, um unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Seit der Übernahme von Volvo Cars durch Geely wird konsequent der Umbau auf rein elektrische Autos fortgeführt. Das verspricht weltweit ein beachtliches Wachstum und wird dem Konzern bis 2025 einen beachtlichen Schub beim Neuwagenverkauf bescheren. Schon im Jahr 2025 plant Volvo mit über 1 Million verkaufter Autos. Dazu beitragen wird auch der jüngste Spross EX30, der nicht nur die Einleitung einer neuen Modellbezeichnung mit dem Startbuchstaben „E“ für alle zukünftigen Elektromodelle gestartet hat.

Nach den ersten Monaten im Verkauf kann man dem EX30 getrost die Schlüsselrolle im Zukunftskonzept zuschreiben. In den Pressemeldungen zu den Quartalszahlen werden laufend neue Rekordwerte bei den Zulassungszahlen für dieses Modell vermeldet in Europa gemeldet. Aufgrund der positiven Entwicklung wird der EX30 schon im Jahr 2025 auch im europäischen Werk im belgischen Gent produziert und damit wohl der gestiegenen Nachfrage noch mehr Zulassungszahlen bescheren.

Der neue elektrische Bestseller von Volvo Cars bietet gegenüber den Vorläufern einige konzeptionelle Änderungen, die ihn preislich und inhaltlich in neue Sphären überführen. Wir zeigen die interessantesten Aspekte des EX30 in der Performance-Ausstattung.
Technologie und Routenplanung:
Die Routenplanung des Fahrzeugs überzeugte durch die genaue Einplanung von Ladestationen samt entsprechenden Ladezeiten.
Verbrauch und Reichweite:
Insgesamt legten wir 176 Kilometer zurück, mit einem erstaunlich niedrigen durchschnittlichen Verbrauch von 19,2 kWh auf 100 Kilometer für den Twin Performance Plus.































Neues Konzept
Während über Jahrzehnte die Sicherheitsphilosophie im Mittelpunkt bei Volvo prägend und auch für die Kunden entscheidend war, öffnet man sich mit dem EX30 einem breiteren Publikum. Das neue Kompakt-SUV misst sich mit 423 cm Länge, 184 cm Breite und 156 cm Höhe bewusst der Konkurrenz von BYD bis Volkswagen. Markante Details im Design reichen von einer deutlich gezeichneten Frontpartie bis hin zu einer markanten Heckpartie einer moderneren Formensprache.

Technisch hat man sich auch der Zukunft hingewendet. Der EX30 basiert erstmals auf der Sustainable Experience Architecture (SEA) Plattform vom Geely-Konzern, die schon erfolgreich im neuen Smart#1 oder Zeekr X eingesetzt werden. Der Antrieb erfolgt in der Basisversion mit einem Heckmotor mit 200 kW.
In unserer Allradvariante beeindruckt der EX30 mit seinen Fahrleistungen: Mit bis zu 428 PS – in alter Währung – erzielt er Beschleunigungswerte wie einst nur waschechte Sportwagen. Unsere Testversion ist aktuell mit zwei E-Motoren jeweils an der Vorder- und Hinterachse ausgestattet und bietet mit 315 kW Motorleistung und einem stattlichen Drehmoment von 543 Newtonmeter ausreichend Leistung. Den Sprint auf 100 km/h bewältigt er spielend in 3,6 Sekunden. Das starke Drehmoment hilft auch bei zügigen Überholvorgängen.

Fahrdynamik und Spaßfaktor:
Das „One Pedal Driving“ mit ausgezeichneter Rekuperation trug erheblich zum Fahrspaß bei, insbesondere bei der kurvenreichen Strecke.

„Seidenweiches Gleiten“
Trotz der schieren Leistungsstärke hat der EX30 ein erstaunlich ausgeglichenes und entspanntes Fahrverhalten. Als eine Bekannte die ersten Testfahrten unternommen hatte kam das oben genannte Zitat zustande. Aber nicht nur entspannt fahren ist angesagt, bei Bedarf bietet er sportliche Ambitionen oder lässt sich auch im leichten Gelände durchzugsstark bewegen. Dazu lassen sich auch gebremste Anhänger mit bis zu 1.600 kg Anhängelast bewegen. Schon diese Werte öffnen die Kundenklientel auf ein breiteres Publikum. Die Zeiten der Reichweitennostalgikern „ichwillaber1,6Tonnenziehen“ sind endgültig vorbei.
Die intuitive Bedienung des Fahrzeugs machte sich sofort bemerkbar, und der Autopilot erwies sich als äußerst beeindruckend. Der gewöhnungsbedürftige Spurhalteassistent zeigte regelmäßig Interventionen aufgrund der als nachlässig wahrgenommenen Fahrweise.

Auch bei der Reichweite ergeben sich mit dem Akku mit 64 kWh nutzbarer Akkukapazität gute Reichweiten im winterlichen Herbsttest. Bei vollgeladenem Akku wurden statt der angegeben 450 Kilometer bei defensiver Fahrweise 350 erzielbar. Bei Außentemperaturen zwischen -2 und 11 Grad lagen wir bei den Verbrauchswerten im Schnitt zwischen 23 und 26 kWh für 100 km Fahrtstrecke. Damit sind dann gut 290 Kilometer erzielbar. Damit lassen sich locker selbst im Winter alle Pendelfahrten und Mittelstrecken bewältigen. Auf der Langstrecke sind dann die Ladezeiten an den Superchargern sowie die Ladeplanung entscheidend.
Gute Reichweiten
Bei verschiedenen Anbietern lagen wir im Sommer bei einer guten dreiviertel Stunde, um den Akku von zehn auf 80% SoC aufzuladen. Zusätzlich bietet Volvo eine Vorkonditionierung der Batterie vor dem Ladevorgang für kühlere Außentemperaturen an. Dabei haben wir stets versucht, die laut Hersteller angeratenen Vorschläge für die besten Ergebnisse beim Start dieses Vorganges mindestens eine halbe Stunde vor Fahrt zum Schnelllader einzuplanen. Die Ladezeiten liegen damit im Mittelfeld unter den aktuellen Wettbewerbern und noch akzeptabel. Und nein, wir hatten nicht immer großen Erfolg.

Das Interieur ist komplett überarbeitet und weitgehend sehr reduziert auf Funktionalität gepaart mit einigen nachhaltigen Materialien. Fühlbar ist das an den neuen Sitzbezügen aus einer neuartigen Mischung aus Wolle und recyceltem Polyester. Die Dekoroberflächen für Tür und Armaturentafel sind kombiniert aus recycelten Denim-Fasern, Flachs und Leinsamenpflanzen. Es wirkt optisch ansprechend, aber erinnert auch ein wenig an Hartplastik. Die Reduzierung ist auch bei der Bedienung für die Vordersitzen gelungen, ein einziger Regler genügt, um alle Sitzeinstellungen einfach und direkt vorzunehmen. Selbst die Fensterheber sind auf zwei Kippschalter vermindert, die einfach per Touch auf die hinteren Seitenscheiben umgeschaltet werden.
Sicherheit
Beim Thema Sicherheitsphilosophie liegt Volvo traditionell weiter vorne. Das autonome Notbremssystem ist ausgestattet mit der Erfassung von Fahrzeug-, Fußgänger, Fahrradfahrer- oder Motorradfahrer-Erkennung. Dazu gesellen sich ein Spurwechselassistent, der Spurhalteassistent und bei unkontrolliertem Wechsel auf die Gegenfahrbahn gibt es einen aktiven Lenkeingriff. Das Einparken wird erleichtert mit dem Parkassistenten. Auch beim Öffnen der Türen während des Parkens warnt ein Summer vor möglichen Kollisionen mit dem fahrenden Verkehr.

Das kleinste Volvo Modell ist bei der Sicherheit ganz groß: Der vollelektrische Volvo EX30 erzielt im aktuellen Crashtest der unabhängigen Prüforganisation Euro NCAP die Bestnote von fünf Sternen. Damit untermauert der schwedische Premium-Automobilhersteller seine Vorreiterrolle bei der Sicherheit: Volvo Modelle tragen unabhängig von der Fahrzeuggröße zu einem sichereren Straßenverkehr bei.
„Dieses Ergebnis unterstreicht das hervorragende Sicherheitsniveau unseres Volvo EX30“, sagt Åsa Haglund, Leiterin des Volvo Safety Centre. „Mit dem Volvo EX30 heben wir die Sicherheit auf den belebten Straßen in den Städten auf die nächste Stufe: Das Auto passt sowohl auf den Fahrer als auch auf andere Verkehrsteilnehmer auf. Dabei entwickeln wir unsere Autos so, dass sie in der Praxis sicher sind – und nicht nur auf dem Papier.“
Der Volvo EX30 fährt mit einem umfassenden Angebot an Assistenzsystemen vor, die in über 50 Jahren Sicherheitsforschung auf Basis realer Unfälle entwickelt worden sind. Der kompakte Premium-SUV ist so konzipiert, dass Fahrer und Passagiere rundum geschützt sind.
Neben modernen Rückhaltesystemen, die Insassen nicht nur im Ernstfall sicher in Position halten, trägt hierzu auch die Karosseriestruktur bei: Sie erfüllt die höchsten internen Sicherheitsanforderungen, die über die offiziellen Testvorgaben hinausgehen. Volvo Modelle sind auf verschiedene reale Unfallszenarien vorbereitet, die mitunter weitaus komplexer sind als standardisierte Tests im Labor und auf dem Prüfstand.

Fazit
Volvo hat mit dem EX30 eine vielfältige Erweiterung bei den Einsatzmöglichkeiten realisiert und eine komplette Umstellung auf die Touch- und Sprachbefehlsbedienung vollzogen. Das angesprochene Zielpublikum erweitert sich auf vor allem auf technikaffine FahrerInnen und der EX30 hat sich damit innerhalb kurzer Zeit in Europa etabliert. Funktionalität und Design harmonieren im EX 30.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit der Erweiterung der Serienausstattung und den umfangreichen Assistenzsystem ausgewogen. Dazu genügt ein Blick auf Sicherheitsassistenten, das umfangreiche Airbagsystem mit einem stabilen Seitenaufprall-Schutzsystem und die permanente Verkehrsbeobachtung über Ultraschallsensoren, Radarsystem und das Kamerasystem. In unserem Testwagen bleiben damit kaum Wünsche offen.












