Unser Praxistest im neuen EQV 300 lang

Die Mercedes-Benz Großraumlimousinen EQV und V-Klasse erfreuen sich hoher Beliebtheit in Europa sowie im asiatischen Markt. Das Kundenspektrum reicht vom Nutzen durch Familien – siehe unserer – über freizeitaktive Enthusiasten bis hin zu den VIPs und – nona – den Geschäftsleuten.

Mercedes-Benz verfolgt mit seinen Vans zukünftig einen differenzierten strategischen Ansatz.

Wie im Jahr 2023 vorgestellt, strebt das Unternehmen für seine gewerblichen Transporter eine Premiumstrategie an. Für alle neu entwickelten privat positionierten Vans gilt perspektivisch, wie für alle Mercedes-Benz Pkw, eine fokussierte Luxusstrategie. Ziel ist es, diesen strategischen Wandel mit Einführung der kommenden modularen und skalierbaren Van Electric Architecture – kurz VAN.EA – ab 2026 vollständig umzusetzen. Die neuen privaten Midsize Vans EQV und V-Klasse sind ein wichtiges Etappenziel auf diesem Weg. Beide sind nun noch hochwertiger mit neuem Design im Exterieur und Interieur. Hinzu kommt ein Plus an Komfort und Sicherheit, speziell dank mehr intelligenter, digitaler Vernetzung. Die Modelle sind seit Januar 2024 bei den Mercedes-Benz Vertriebspartnern und online bestellbar. Die Standardausstattung wurde umfassend angereichert und noch genauer auf Kundenwünsche abgestimmt.

Mit hochmodernen Sicherheits- und Assistenzsystemen bleibt Mercedes mit diesem Modell ein Vorreiter in der Elektromobilität. Der EQV 300 tritt gegen Modelle wie den Volkswagen ID. Buzz und den Citroën ë-SpaceTourer an, bietet jedoch dank seiner Reichweite und des Komforts deutliche Vorteile​.

Die Modelle überzeugen seit jeher vor allem durch ein großzügiges Raumangebot verbunden mit hohem Komfort sowie einem hochwertigen und einzigartigen Design. Dazu bieten sie zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten. Es stehen verschiedene attraktive Ausstattungslinien zur Verfügung. Hinzu kommen optionale Design-Pakete wie die AMG Line und das Night Paket für die V-Klasse sowie die EQV-Design-Pakete Exterieur und Interieur.

Weil die Batterie komplett im Wagenboden verschwindet, gibt es genauso viel Platz und Variabilität wie in der fossilen V-Klasse. Wegen der Akkus fällt aber die Kurzversion, die es bei den Verbrennern gibt, weg. Auf dem ebenen Boden kann man Einzelsitze oder Bänke mit oder gegen die Fahrtrichtung montieren, kann jedes Möbelstück verschieben, versetzen oder ganz ausbauen – und dann jede Menge Gepäck einladen.

Mit den Sitzreihen zwei und drei beträgt das Kofferraumvolumen bis zur Scheibenunterkante beziehungsweise bis zur optionalen Laderaumunterteilung 755 Liter. Und maximal, also wenn Fondsitze oder -sitzbänke ausgebaut sind, lassen sich enorme 4785 Liter transportieren.

Auf dem Dach sind gar hohe Lasten von bis zu 150 Kilo erlaubt, eine praktische Dachreling gibt es optional. Eine reine Stützlast ist dagegen nicht erlaubt, ebenso wenig eine Anhängelast. Standard in der Basisversion sind ab jetzt zwei Schiebetüren. Ein Segen mit Kids, ich schwöre!

Die weiteren Neuerungen durch das Facelift muss man dann schon mit der Lupe suchen. Anders als bei der V-Klasse gibt es keine nach Ausstattungsversion variierenden Frontdesigns. Auch den erhabenen Stern über der Motorhaube spendiert Mercedes nur der Top-Ausstattung seines Verbrenners. Ein Beispiel: Der Tempowarner lässt sich mit Druck auf das im Touchscreen dargestellte Verkehrsschild ganz einfach abstellen, sollte er zu sehr nerven – oder penetrant auf ein falsch erkanntes Tempolimit bestehen. Man braucht also kein weiteres Untermenü oder umständliches Gesuche.

Auf dem 12,3-Zoll-Bildschirm lässt sich das MBUX genannte System nun direkt und äußerst übersichtlich steuern.

Und auch sonst findet man alle benötigten Funktionen schnell und problemlos, dabei hilft auch, dass Funktionen wie die Lautstärkeregelung immer noch über Drehrädchen möglich ist. Ist dir der Touchscreen anfangs zu unübersichtlich, kannst du weiter das alte Konsolenpad benutzen. Neu ist eine schöne neue und edel anmutende Holzoptik.

Insgesamt ist die Materialanmutung sehr hochwertig. Nobel Hobel.

Unser Mercedes EQV 300 Lang Facelift 2024, ausgestattet mit einer 90-kWh-Batterie, bietet das aktuelle Maximum an Reichweite und Platz im Segment aller vollelektrischen Vans. Mit einer Reichweite von bis zu 418 km (WLTP) ist dieser Van perfekt für unsere längeren Fahrten quer durch Österreich.

Das Facelift bringt eine modernisierte Frontpartie mit geschlossener „Grill“-Optik und LED-Scheinwerfern, welche nun durch ein durchgehendes Leuchtband miteinander verbunden sind. Der Radstand sorgt für großzügigen Innenraum und eine erhöhte Laderaumkapazität. Ideal für unsere Familie als Schulbusshuttle. Ich schreibe für einen Freund!

Im Inneren verfügt der EQV 300 Extralang über das neueste MBUX-Infotainmentsystem mit zwei 12,3-Zoll-Displays, die eine intuitive Steuerung und erweiterte Funktionen wie Sprachbefehle und Navigation bieten. Die fortschrittliche Technologie und der luxuriöse Innenraum machen den EQV 300 Extralang zu einer führenden Option im Premium-Elektro Van-Segment.

Unser Verbrauch im kalten Winter – ja: es war wirklich kalt! – lag im Schnitt bei 32 kWh. Passabel? Ich finde doch. Verbesserungswürdig ist der Ladeanschluss. Etwas tief und vorne links, leicht versteckt. Nicht schlecht, aber ebenso nicht optimal platziert.

Einen Frunk gibt es nicht. Aber wäre jener wirklich notwendig bei diesem riesigen Transportallzweckfamilienkutschenwollmilchsauwolf?

Fazit

Mittelgroße und große Vans bekommen mit der „VAN.EA“-Architektur 2026 eine eigene E-Plattform, ab 2039 soll die Neuwagenflotte dann bilanziell CO₂-neutral sein.

Damit Van und Fahrer bzw. Fahrerin danach keine allzu lange Pause brauchen, stattet Mercedes den EQV serienmäßig mit einem wassergekühlten OnBoard-Lader und einem CCS-Anschluss aus. An der Schnellladesäule zapfte das Spaceshuttle im Schnitt mit einer Ladeleistung von 92 kW und kam so in 43 Minuten von 10 auf 80 Prozent Ladestand.

Auf die reale Reichweite hat der Fahrer großen Einfluss. Zum einen, weil er zwischen vier Fahrmodi wählen und bis in den spaßfreien, aber dafür sparsamen ECO+-Betrieb schalten kann, der mit der Leistung auch die Klimatisierung drosselt, was bei einem so großen Kasten schnell mal ein paar Kilometer bringt.

Und zum anderen, weil der EQV in der stärksten Rekuperationsstufe so stark verzögert, dass man tatsächlich mit einem Pedal fahren, die mechanische Bremse vergessen und bei jedem Ampelstopp ein wenig an Reichweite zurückgewinnen kann. Das braucht nicht nur weniger Strom, sondern macht tatsächlich Spaß, weil die automatische Bremse nicht unangenehm ruckt, sondern dynamisch gegensteuert.

Was sagt Mercedes selbst zum neuen EQV?

Komfortabel

In der Stadt fühlt sich der elektrische Kleinbus in Lack und Leder damit ein bisschen an wie eine S-Bahn 1. Klasse. Wie alle Akku-Autos beschleunigt der EQV zumindest auf den ersten Metern deutlich besser und spontaner als jeder Verbrenner. Vom Stand weg zieht der Motor gleichmäßig und nachdrücklich los, die Beschleunigung verläuft konstant und ohne jegliches Rucken oder Ungleichmäßigkeiten.

Gerade mit der optionalen Luftfederung kann aus dieser Trägheit aber durchaus auch Komfort werden. Unebenheiten und Bodenwellen werden gut geschluckt, Kanten wie abgesenkte Kanaldeckel sind eher zu hören als wirklich deutlich zu spüren.

Mit der Attraktivierung will Mercedes-Benz Vans die Marktposition seiner Großraumlimousinen stärken. Damit werden die Weichen für weiteres profitables Wachstum am oberen Ende des Segments gestellt. Die neuen Fahrzeuge bilden in den nächsten Jahren nicht nur die Brücke für noch mehr Hochwertigkeit in einer

Großraumlimousine, sondern auch für den Weg in die vollelektrische Zukunft. Das Schlüsselelement für diese Zukunft ist die kommende innovative „electric-only“-Fahrzeugarchitektur VAN.EA, die ab 2026 eingeführt wird. Auf ihr werden perspektivisch alle neuentwickelten mittelgroßen und großen Vans basieren. Die Einführung von VAN.EA ist auch ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer bilanziell CO2-neutralen Neuwagenflotte ab 2039, um eines der wichtigsten Transformationsziele der nachhaltigen Geschäftsstrategie der Mercedes-Benz AG zu erreichen.

Neues Exterieur-Design für einen unverwechselbaren Auftritt 

Zu den Highlights des neuen EQV und der neuen V-Klasse gehört ein frischer Look. Das weiterentwickelte Design verleiht ihnen eine profiliertere optische Alleinstellung in ihrem Segment. Die neue Frontgestaltung ist geprägt von einer markanten Kühlerverkleidung in unterschiedlichen Ausprägungen und einem kraftvoll gezeichneten Stoßfänger. Ausstattungsabhängig ist die Kühlerverkleidung mit einem LED-Lichtband umrandet.

Die Top-Line V-Klasse EXCLUSIVE hat zusätzlich erstmals einen statusprägenden, aufrechtstehenden Mercedes-Stern auf der Haube. Einen weiteren stilvollen Akzent bei allen Modellen setzen die je nach Ausstattungslinie bereits in Serie oder optional erhältlichen adaptiven MULTIBEAM LED-Scheinwerfer mit ihrem eleganten Design. Am Heck sorgen ein neuer Chromzierstab mit Mercedes-Benz Schriftzug und neu gezeichnete LED-Leuchten für einen unverwechselbaren Auftritt[1]. Die Kontur der Heckleuchten ist abgedunkelt. Dadurch entsteht eine präzisere Lichtsignatur. Abgerundet wird das aufgewertete

Erscheinungsbild durch neue Leichtmetallräder mit einem aerodynamisch optimierten Design in den Formaten 43,2, 45,7 und 48,3 Zentimeter (17, 18 und 19 Zoll) sowie vier neue Lackfarben.

Neues Cockpit-Design mit Hightech-Anmutung und zusätzliche Komfortausstattungen

Auch das Interieur-Design besticht mit einem aufgewerteten Look. Es steht im Zeichen der Digitalisierung. Das Cockpit ist vor allem gekennzeichnet durch eine neu gestaltete Instrumententafel mit erstmals zwei 31,24 Zentimeter (12,3 Zoll) großen Displays in Widescreen-Optik, neuen stilvollen Lüftungsdüsen und einer neuen Lenkradgeneration mit kapazitiver Hands-Off-Erkennung. Das moderne Hightech-Design hebt den Stil und die Wertanmutung der Großraumlimousinen auf ein neues Niveau.

Die ebenfalls neu gestaltete Mittelkonsole unterstützt die Möglichkeit zum kabellosen Laden von Smartphones. Weitere neue, teilweise optionale Komfort-Features sind die KEYLESS Start Funktion, die Lenkradheizung und eine gedimmte Fondbeleuchtung für Fahrten in der Nacht. Die Ambientebeleuchtung bietet mit 64 Farben eine noch individuellere und wohnlichere Atmosphäre. Für einen komfortableren Zugang in den Fond haben V-Klasse und EQV nun auch auf der linken Fahrzeugseite serienmäßig eine Schiebetür.

MBUX Infotainmentsystem: intelligent, interaktiv und individuell

Die neuen Großraumlimousinen sind serienmäßig mit der aktuellen Generation des Infotainmentsystems MBUX (Mercedes-Benz User Experience) ausgestattet. Damit bieten sie ein unvergleichlich digitales und interaktives Erlebnis. Fahrerinnen und Fahrer von V-Klasse und EQV profitieren mit dem weiterentwickelten MBUX von möglichen zusätzlichen Funktionen wie beispielsweise der ENERGIZING Komfortsteuerung und der Navigation mit Augmented Reality.

Das intuitive Anzeige- und Bedienkonzept unterbreitet personalisierte Vorschläge für zahlreiche Infotainment-, Komfort- und Fahrzeugfunktionen. Die Bedienung erfolgt auf dem Zentraldisplay, den Touch-Control-Panels am Lenkrad, dem Touchpad auf der Mittelkonsole oder über den dialog- und lernfähigen Sprachassistenten „Hey Mercedes“, der ebenfalls optimiert wurde. Weitere Vorteile der neuen MBUXGeneration sind eine erhöhte Rechenleistung, zusätzliche elektrospezifische Funktionen und Ansichten für den EQV sowie unterstützende Features beim Parken, die über das Zentraldisplay angezeigt werden.

Kundinnen und Kunden können ihr persönliches Profil direkt in ihrem Fahrzeug erstellen und mit den bestehenden Profildaten ihres Mercedes me Accounts[3],[4] synchronisieren. Bis zu sieben verschiedene Profile lassen sich pro Fahrzeug hinterlegen – mit jeweils individuellen Informationen wie beispielsweise letzte Navigationsziele oder favorisierte Radiosender. Durch Scannen eines QR-Codes mit der Mercedes me App wird das Fahrzeug automatisch mit dem Mercedes me Account verbunden.

Vielfältige digitale Extras von Mercedes-Benz

Mit dem MBUX Infotainmentsystem steht eine Vielzahl von digitalen Extras zur Verfügung. Sie machen EQV und V-Klasse noch intelligenter – und den Alltag noch einfacher und effizienter. Denn vor und nach der Fahrt oder auch von unterwegs lassen sich weitere Funktionen nutzen. Dazu gehören die kostenlosen Dienste wie Wartungs-, Unfall- und Pannenmanagement sowie die Remote-Dienste wie das Ver- und Entriegeln der Türen oder das Öffnen und Schließen der Fenster über die Mercedes me App. Weitere hilfreiche Dienste sind unter anderem die Navigation mit Live Traffic Information, die Car-to-X-Kommunikation und die erweiterten MBUX Funktionen mit dem Sprachassistenten „Hey Mercedes“. Er kann auf Wunsch zum Beispiel online nach Restaurants oder Hotels in der Nähe suchen. Zusätzlich können Kunden und Kundinnen erstmals die Satellitenansicht nutzen. Zudem haben sie nun die Möglichkeit, ihren Standort oder ihre errechnete Ankunftszeit mit ihren Kontakten dank der Social Navigation zu teilen.

Für den EQV ist zusätzlich der digitale Service Mercedes me Charge5 verfügbar. Er bietet Kundinnen und Kunden Zugang zu einem der größten öffentlichen Ladenetzwerke in Europa mit über 620.000 Ladepunkten – inklusive dem europäischen Schnellladenetz IONITY. An allen Stationen ermöglicht Mercedes me Charge das Laden mit Strom aus erneuerbaren Quellen[5]. Da die elektrische Großraumlimousine mit Plug & Charge ausgestattet ist, können Fahrerinnen und Fahrer an kompatiblen Ladesäulen besonders komfortabel und schnell laden sowie bezahlen. Eine manuelle Authentifizierung ist nicht notwendig, da die Ladesäule über das Ladekabel direkt mit dem Fahrzeug kommuniziert.

Dank MBUX ist der EQV darüber hinaus in das elektromobile Ökosystem aus intelligenter Navigation mit aktivem Reichweitenmanagement und cloudbasierten Diensten sowie Apps eingebunden. Es sorgt für entspanntes Fahren mit Transparenz und größtmöglicher Planungssicherheit. Über das hochauflösende Zentraldisplay lassen sich im MBUX alle elektrospezifischen Anzeigen und Einstellungen bedienen. Zum Beispiel kann die Vorklimatisierung individuell eingestellt, die Ladeeinstellungen angepasst und die Navigation mit Electric Intelligence sowie Mercedes me Charge Funktionen bedient werden.

Fahrassistenzsysteme: noch bessere Unterstützung in allen Situationen

Vervollständigt wird die Attraktivierung durch Sicherheits- und Assistenzsysteme[6] mit zusätzlichen und teilweise weiterentwickelten Funktionen. So beinhaltet zum Beispiel der Aktive Brems-Assistent jetzt die Kreuzungsfunktion. Damit kann er auch vor orthogonal oder entgegenkommenden Fahrzeugen und gefährlichen Überholmanövern warnen sowie im Notfall bremsend eingreifen und beim Abbiegen unterstützen.

Die Serienausstattung von EQV und V-Klasse ist umfangreich: ATTENTION ASSIST, Fahrlicht-Assistent inklusive Regensensor, Aktiver Abstands-Assistent DISTRONIC, Aktiver Brems-Assistent mit Kreuzungsfunktion, Totwinkel-Assistent, Aktiver Spurhalte-Assistent, Intelligenter Geschwindigkeits-Assistent und Park-Paket.

Erstmals verfügbar sind die adaptiven MULTIBEAM LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Assistent PLUS. Mit jeweils 84 einzeln steuerbaren LEDs ermöglichen sie eine extrem schnelle und präzise Anpassung des Fahrlichts an die aktuelle Verkehrssituation. Der Fernlicht-Assistent PLUS erlaubt dauerhaft eine weite Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Weitere Fahrassistenzsysteme sind im neuen Fahrassistenzpaket zusammengefasst. Es enthält den Aktiven Abstands-Assistenten DISTRONIC mit streckenbasierter Geschwindigkeitsanpassung und erweitertem automatischen Wiederanfahren im Stau, den Aktiven Lenk-Assistenten und den Aktiven GeschwindigkeitslimitAssistenten. Für komfortables und schnelles Einparken ist das neue Park-Paket mit 360-Grad-Kamera erhältlich. Es bietet eine 360-Grad-Visualisierung bei kameraunterstütztem Parken mithilfe von 3D-Bildern. Das Park-Paket umfasst den Aktiven Park-Assistenten, die Querverkehrswarnung hinten, die Fußgänger Notbremsung und den Wegfahr-Assistenten. Zusätzlich beinhaltet es einen Anhängerrangier-Assistenten in Kombination mit Anhängerkupplung und Automatikgetriebe.

Breit aufgestelltes Antriebsportfolio

Kundinnen und Kunden des vollelektrischen EQV können zwischen zwei Batteriegrößen (90 und 60 kWh) wählen, mit einer Spitzenleistung von 150 kW (204 PS) und einer Dauerleistung von 70 kW (95 PS) (WLTP: Stromverbrauch kombiniert: 29,43-27,04 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km)[7]. Die elektrische WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 277-365 Kilometer[8], 9 – auch dank effizienter Rekuperation sowie Optimierungen des Thermomanagements. Letzteres lässt die real erlebbare Effizienz und Reichweite weiter steigen. Die vollelektrische Großraumlimousine beherrscht serienmäßig sowohl Wechselstromladen (AC) zu Hause oder an öffentlichen Ladestationen mit bis zu 11 kW als auch Gleichstromladen (DC) an Schnellladesäulen mit bis zu 110 kW[9]. An einer Schnellladesäule beträgt die Ladezeit rund 40 Minuten von 10-80 Prozent SoC (State of Charge, deutsch: Ladezustand).

Die Mercedes-Benz Österreich GmbH

Die Mercedes-Benz Österreich GmbH ist eine 100-Prozent-Tochter der Mercedes-Benz AG. Der Sitz des Unternehmens ist in Eugendorf. Mercedes-Benz Österreich ist Generalimporteur der eingetragenen Marken Mercedes-Benz, Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach. Das Unternehmen koordiniert mit rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Vertriebs-, Marketing-, Service- und Presseaktivitäten in Österreich. Der Vertrieb erfolgt über das autorisierte Handelspartnernetz und die von den Agenten betriebenen Betriebsstandorte. Die Servicearbeiten werden von den autorisierten Werkstätten durchgeführt. Im Jahr 2023 wurden in Österreich 10.564 Mercedes-Benz PKW (inkl. V-Klasse) und 5.931 Transporter (exkl. V-Klasse) zugelassen.


[1] In Kombination mit der separat zu öffnenden Heckscheibe.

[2] Die Funktion „kabelloses Laden“ setzt eine entsprechende Funktionalität seitens des verwendeten Smartphones voraus (Qi-Standard 1.2).

[3] Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste ist eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste notwendig. Zusätzlich muss das jeweilige Fahrzeug mit dem Benutzerkonto verknüpft sein. Nach Ablauf der initialen Laufzeit können die Dienste kostenpflichtig verlängert werden, sofern diese dann noch für das entsprechende Fahrzeug angeboten werden. Die erstmalige Aktivierung der Dienste ist innerhalb von einem Jahr ab Erstzulassung oder Inbetriebnahme durch die Kundin oder den Kunden möglich, je nachdem, was zuerst erfolgt.  

[4] Ausschließlich verfügbar in Märkten, in denen Mercedes me für Mercedes-Benz Vans Modelle eingeführt ist. 5 Um den Mercedes me connect Dienst Mercedes me Charge nutzen zu können, wird ein separater, kundeneigener Ladevertrag mit einem ausgewählten Drittanbieter benötigt.   

[5] Bei Green Charging wird mittels Herkunftsnachweisen sichergestellt, dass für die Ladevorgänge eine äquivalente Strommenge aus erneuerbaren Energien ins Stromnetz eingespeist wird.

[6] Die Fahrassistenz- und Sicherheitssysteme von Mercedes-Benz sind Hilfsmittel und entbinden die Fahrerin oder den Fahrer nicht von ihrer bzw. seiner Verantwortung. 

[7] Der Stromverbrauch und die Reichweite wurden auf der Grundlage der VO 2017/1151/EU ermittelt.

[8] Die tatsächliche Reichweite ist zudem abhängig von der individuellen Fahrweise, Straßen- und

Verkehrsbedingungen, Außentemperatur, Nutzung von Klimaanlage/Heizung etc. und kann ggf. abweichen.

[9] Maximale Ladeleistung an DC-Ladestation mit Versorgungsspannung 400 Volt, Strom 300 A; die maximale Ladeleistung ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie z. B. der Umgebungs- und Batterietemperatur und dem Ladezustand der Batterie beim Ladestart.

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