Victoria Pfaller, die Chefin, grinst schon, als sie mir den Schlüssel reicht – sie weiß offenbar, was gleich passiert.
„Also gut, Leute, ich geb’s zu: Ich war skeptisch. Sehr sogar. Elektroautos und ich? Wir hatten bisher zwar keine On-Off-Beziehung. Der Moment, der alles veränderte, ist schon länger Geschichte. Dazu mal später mehr. Alledings war der Einstieg in den brandneuen BYD Dolphin Surf beim Autohaus Pfaller in Tulln wie ein Flirt im Freibad. Nur dass man hier nicht schwimmt, sondern lautlos durch die Stadt surft.

Victoria Pfaller, die Chefin, grinst schon, als sie mir den Schlüssel reicht – sie weiß offenbar, was gleich passiert. Ich weiß es noch nicht. Aber fünf Minuten später sitze ich drin, streichle begeistert über die Armaturen (was bei diesem Auto irgendwie ganz natürlich wirkt), und mein innerer Autonerd flüstert: ‚Stephan, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.‘
Denn mal ehrlich:
- 400 km Reichweite,
- unter 25.000 Euro,
- Komfort wie in der Mittelklasse,
- Platz für echte Menschen, auch hinten –
wer kann da noch nein sagen?
Ich rolle also raus auf die Straße. Der Dolphin surrt los, leise wie ein geölter Blitz. Die erste Ampel: grün. Ich drücke das Pedal. 9,1 Sekunden später weiß ich: Dieses Auto meint es ernst. Und ich jetzt auch.

Was mich besonders überrascht hat?
Der Platz. Überall Platz.
Hinten können sogar meine zwei besten Freunde mitfahren – und die sind beide zwei Meter und keine Elfen. Kein Hoppala beim Einsteigen, kein Quetschen, kein ‚Sorry, Knie in deinem Rücken‘. Und vorne? Bequemer als mein Lieblingssessel daheim.
Was mir auch gefällt: Kein überflüssiger Schnickschnack.
Alles, was du brauchst, ist da. Und das, was du nicht brauchst, wurde einfach weggelassen. Wie zum Beispiel der Mittelsitz hinten – und ganz ehrlich: Wer hat da jemals gerne gesessen?
Und ja, es stimmt: Der Kofferraum ist nicht riesig.
Aber hey, der Dolphin ist ein Stadt-Surfer, kein Umzugs-Laster. Für den Wocheneinkauf oder einen Wochenendtrip reicht’s allemal. Und darunter gibt’s noch ein paar praktische Geheimfächer – fast wie bei Batman.
Klar, Autobahn bin ich noch nicht gefahren. Aber in der Stadt? Ein Traum. Klein, wendig, angenehm hoch – wie gemacht für enge Parklücken und flinke Spurwechsel. Und dabei liegt der Wagen erstaunlich ruhig auf der Straße, selbst bei höheren Geschwindigkeiten.

Ladeleistung?
Nicht übertrieben schnell, aber auch kein Schneckentempo. Für den Alltag passt’s. Und bei der günstigen Versicherung und den langen Wartungsintervallen kommt sogar mein innerer Buchhalter ins Schwärmen.
Ach ja – fast vergessen: Kein Kobalt im Akku. Keine Kinderarbeit. Dafür eine Portion Zukunftsvertrauen und 8 Jahre Garantie. Wenn das mal kein gutes Gefühl ist.
Mein Fazit (oder: Warum Stephan jetzt öfter Strom tankt)
Der BYD Dolphin Surf ist kein Italo-Charmeur mit Kulleraugen. Er macht nicht auf Retro und will auch kein Lifestyle-Spielzeug sein. Auch kein Renault 5. Aber:
Er ist ehrlich. Praktisch. Und richtig, richtig gut.
Nach einem Nachmittag mit dem kleinen Chinesen weiß ich:
Das Warten hat sich gelohnt.
Und vielleicht, nur vielleicht, war das mein letzter Tag mit einem Verbrenner.












