Ein Wochenende Freiheit – mit dem Ford Ranger MS-RT im Bezirk Baden und darüber hinaus
Manchmal braucht’s gar keinen großen Urlaub. Zwei Tage, zwei Typen, ein Ford Ranger MS-RT – und die Welt reicht von Guntramsdorf bis zum Wertstoffhof. Ein bisschen Gegend, ein bisschen Sonne, ein guter Freund. Zwei Tage unterwegs, keine große Reise. Aber genau das hat’s gebraucht.

Freitag, 16 Uhr, Bezirk Baden. Kein Plan, nur ein guter Freund, ein paar Nebenstraßen – und ein Auto, das mehr kann, als man ihm auf den ersten Blick zutraut.
Der Ford Ranger MS-RT mit 3.0 V6-Diesel – klingt nach Baustelle, fährt sich wie Sportwagen mit Ladefläche.
Technisch: Ein echtes Arbeitstier – im Sportanzug, mit Allradantrieb, 10-Gang-Automatik und einem Herz aus sechs Zylindern.

Wertstoffhof – und plötzlich bist du der Hingucker
Bevor’ s rausgeht in die Hügel, machen wir noch einen kurzen Abstecher: Wertstoffhof Kottingbrunn.
Ein paar alte Bretter, Kartons, zwei durchweichte Fußmatten – normale Sachen eben.
Wir werfen alles auf die riesige Ladefläche, klappen die Abdeckung hoch und los.

Kaum angekommen, drehen sich die ersten Köpfe. Man sieht’s ihnen an: „Was macht DER mit DEM Pickup hier?“ Ein Mitarbeiter sagt schmunzelnd:
„Normal kommen hier Pritschen. Keine mit Sportsitzen und 21-Zöllern.“
Wir lachen. Und ja – wir stehen da wie aus einem anderen Film. Aber es passt. Denn: praktischer als der Ranger geht’s nicht. Alles rein, alles sauber verstaut, nix fliegt rum.

Waschanlage? Leider nein – dafür echtes Waschstraßen-Karma
Wir wollten danach durch die Waschanlage fahren.
Wirklich. Nur: Der Ranger MS-RT passt nicht. Zu breit. Zu hoch. Zu viel Fahrzeug.
Also auf zur SB-Waschbox. Der Dampfstrahler zischt, das Wasser perlt ab, der Lack glänzt wieder. Fertig.
Und irgendwie macht selbst das Spaß. Weil man merkt: Dieses Auto darf dreckig werden – aber es sieht trotzdem verdammt gut dabei aus.

Start: Bezirk Baden – rauf auf die Straße
Samstagvormittag. Die Sonne kommt, das Licht ist warm. Wir starten in Baden, fahren gemütlich durch Oberwaltersdorf und Pfaffstätten – dann rauf Richtung Gumpoldskirchen, wo die Weinstöcke langsam in den Sommer – oder Herbst (?) kippen.

Der MS-RT steht satt auf der Straße. Die 21-Zoll-Leichtmetallräder mit Niederquerschnittsreifen sehen nicht nur mächtig aus – sie bringen auch richtig Grip in Kurven und eine fast unerwartete Präzision. Der 3.0-Liter-V6-Diesel dreht ruhig hoch, schiebt kräftig an. 600 Nm Drehmoment – das merkt man spätestens, wenn’s mal zügig bergauf geht oder beim Überholen auf der B17. Trotz der Größe bleibt der Ranger leise, geschmeidig, fast schon unterkühlt souverän. Einfach Fun, ja.

Später Nachmittag: Raus aus dem Trubel, rein ins Grüne
Nach dem zweiten Kaffee und einer Käsekrainer (ich esse zieht’s uns raus.
Wir lassen Guntramsdorf hinter uns, nehmen die schmalen Wege zwischen Weingärten, rollen über kleine Landstraßen Richtung Sooß, dann weiter Richtung Helenental.

Feldweg, nasser Schotter, Schlaglöcher? Kein Thema.
Mit permanentem Allradantrieb, Bergabfahrhilfe und 237 mm Bodenfreiheit ist der MS-RT nicht nur für die Stadt zu schade – sondern für fast jedes Gelände zu gut.
Fahrfreude – jenseits vom Pflichtprogramm
Am Nachmittag rollen wir nochmal raus. Richtung Sooß, dann rüber nach Gumpoldskirchen, zum Sonnenuntergang auf einen Hügel.
Der V6 schnurrt wie eine große Katze, das Fahrwerk klebt satt auf der Straße. Und trotz Gewicht und Größe: Kurven machen richtig Spaß.
Kein Wackeln, kein Schwimmen – dank sportlich abgestimmtem MS-RT-Fahrwerk und dem präzisen 10-Gang-Automatikgetriebe geht das alles flüssig und direkt.
Und wenn’s mal rutschig wird? Der Allrad regelt. Ohne Drama.
Hinten liegt immer noch ein feuchter Teppichrest. Macht nichts. Der Ranger nimmt’s gelassen.
Und wir auch.

Wir halten in der Kurve mit Aussicht über das Tal, das Abendlicht bricht durch die Wolken. Die Motorhaube glänzt, der Auspuff summt noch leise nach.
Hinten im Laderaum: Zwei Klappsessel, ein kühles Getränk, die Ruhe.
Naja, einige Fotos mit Lukas am Steuer, die sind Pflicht. Er will unbedingt Pick Up fahren, ich möchte knipsen, Perfekt! Mehr brauchen wir heute nicht.

Doch, brauchen wir: Guntramsdorf – Jacobi-Tage
Wir fahren abends nämlich spontan zu den Jacobi-Tagen in Guntramsdorf – sommerliches Markttreiben, Musik, Wein, Foodtrucks. Volles Haus, überall Menschen. Der Parkplatz? Voll.
Aber der Ranger wirkt – ein wenig wie ein Pickup mit VIP-Karte. Wir rollen langsam durch, finden tatsächlich direkt vor der Polizeiwache eine freie Lücke. Kein Witz.
CopCar? Zwei junge Beamte schauen kurz rüber. Kein Naserümpfen, eher ein kurzes Nicken. Ein Blick hinein, alles gut. Visitenkarte in die Hand gedrückt, Frau Beamtin will Fotoshooting machen. Verena ihr Vorname. Danke, MS RT!

Der Ranger steht angedacht die halbe Nacht gut bewacht ruhig da – breit, tief, fast schon stolz. Kein Aufdrängen, aber auch keine Unsicherheit. Einfach präsent. Wir steigen aus, holen unsere Jacken von der Ladefläche, klappen die Laderaumabdeckung zu – und mischen uns unters Volk. Trinken und Fahren? Nein, niemals! Lukas trinkt brav sein Soda Zitrone, also bitte gerne!

Technik zum Anfassen – und zum Spüren
Der Ranger MS-RT bringt viel mit – nicht als Show, sondern als Substanz:
- 3.0-Liter-V6-Turbodiesel mit 240 PS
- 600 Nm Drehmoment für kräftigen Durchzug
- 10-Gang-Automatik – weich, präzise, schnell
- Permanenter Allradantrieb mit elektronischem Sperrdifferenzial
- Laderaum mit verschließbarer MS-RT Abdeckung
- 21-Zoll-Räder mit exklusivem MS-RT Design
- Sportfahrwerk, angepasst auf präzises Handling
- SYNC 3 mit großem Touchscreen, Rückfahrkamera, Navigation
- Sitzheizung, Lenkradheizung, Klimazone getrennt regelbar
Und dann noch dieses Fahrerlebnis, welches man nicht messen kann:
Die Mischung aus Kraft, Übersicht, Sound und Solidität, die einem das Gefühl gibt, alles im Griff zu haben – ohne beeindrucken zu müssen.

Fazit – nicht spektakulär, sondern ehrlich gut
Ob Wertstoffhof, Jacobi-Tage, Waldwege oder Weinberge – der Ford Ranger MS-RT ist überall zuhause, solange er gefahren darf.
Er zieht Blicke auf sich, wenn er irgendwo steht – egal ob vor der Polizeiwache oder im Matsch. Verena ruft sicher bald an. Ich bin glücklich vergeben, es warat nur für die Fotos, ich schwöre!
Und: Er ist definitiv zu groß für die Waschanlage. Und dennoch: Er macht einfach enorm viel Spaß.
Vom Moment des Einsteigens bis zum letzten Abbiegen in der Abendsonne.



















