Unsere kleine Freiheit auf vier Rädern – unterwegs mit dem Ford Nugget
Es war eigentlich nur ein Wochenende, aber es fühlte sich an wie Urlaub. Unser Pressefahrzeug Ford Nugget – in Artisan Red Metallic, elegant und doch verspielt – wartete schon gepackt in der Einfahrt. Alles war vorbereitet: Kleidung verstaut, Fahrräder hinten montiert, die Kids voller Vorfreude und wir Eltern entspannt, weil wir wussten – wir haben alles dabei.

Kein Flug, kein Hotel, kein Kofferchaos – einfach alles rein – gepackt in unser mobiles Zuhause. Vom ersten Moment an war klar: das wird nicht nur ein Roadtrip, sondern eine kleine Auszeit voller Freiheit, Natur und gemeinsamer Zeit. So wichtig in heutiger Zeit. Business ja, Quality Time mit und für die Familie geht immer darüber.

Der Weg ist das Ziel – und das Zuhause fährt mit
Schon die Fahrt war ein Genuss: Mit 170 PS und dem automatischen 8-Gang-Getriebe rollten wir ruhig und kraftvoll durch das Burgenland. Der Nugget liegt satt auf der Straße, bietet viel Überblick und fühlt sich selbst auf kleinen Straßen sicher an. Die Kinder hatten hinten genug Platz zum Spielen, Lesen – oder einfach aus dem Fenster schauen.

Startklar für Alltag und Ausflug
Wir haben den Nugget in erster Linie als Freizeitfahrzeug getestet – für Wochenenden, spontane Kurztrips, Familienabenteuer. Aber mittlerweile wird er wahrscheinlich bei seinen Besitzern öfter reisefertig dastehen, als ursprünglich geplant. Einfach, weil es so unkompliziert ist.

Abendstimmung am See – unser rollendes Zuhause zeigt, was es kann
Unser Ausflug führte uns Richtung Burgenland, genauer: Neusiedler See. Wir sind früh los – ohne Stress, weil alles schon im Nugget verstaut war. Frühstück unterwegs, Kaffee am Rastplatz, die Kinder noch halb im Pyjama – ein bisschen wie zu Hause, aber mit Aussicht auf Abenteuer.

Am Neusiedler See In Rust machten wir den ersten Stopp – Eis essen, ein Spaziergang durch die Altstadt und ein kurzer Abstecher zur Storchenbeobachtung.
Wir bereiteten in der kleinen, aber cleveren Küche ein Abendessen zu – Nudeln mit Gemüse, frisch aus dem Kühlschrank, dazu ein Gläschen Wein bei sanftem LED-Stimmungslicht.

Die Kids kuschelten sich samt I-Pad früh ins Bett, während wir noch draußen saßen, den Sonnenuntergang genossen und das Gefühl hatten: mehr Freiheit geht irgendwie nicht.
Danach ging’s weiter ans Wasser – Richtung Breitenbrunn, direkt an den See.
Wir blieben zwei Nächte. Ein Stellplatz direkt am Wasser, Wind im Gesicht, Vögel über dem Dach. Das Aufstelldach war in einer Minute aufgebaut. Die Kinder lieben das „Dachzimmer“ – sie schlafen oben, wir unten. Abends gab’s Spaghetti vom Gaskocher, Getränke aus dem Kompressor Kühlschrank, Kartenspiele im Sitzeck, Heizung an, Licht gedimmt – und draußen rauschte der Wind über den See.

Wenn der Wind etwas kräftiger wehte – kein Problem: Dank der Standheizung war es im Nugget abends wohlig warm.
Und als es anfing zu regnen? Kein Problem. Der Nugget war stets vortemperiert, trocken und gemütlich. Wir mussten nicht packen, nicht heimfahren, nicht improvisieren. Wir waren einfach schon da.
Am nächsten Morgen kochten wir Kaffee direkt im Nugget, mit Blick auf den See. Dann hieß es: Räder mieten, Helme auf – mittags dann kurzer Halt beim Heurigen, nachmittags ab in den Nationalpark Neusiedler See – Seewinkel. Die Natur, die Weite, die Vogelwelt: ein echtes Abenteuer für Groß und Klein. Die gut ausgebauten Radwege rund um den See sind ideal für Familien.

Nachmittags ein kurzer Stopp im Family Park St. Margarethen – spontan, weil’s gerade eh auf dem Weg lag. Das Schöne mit dem Nugget: man ist immer flexibel. Ob Spielplatz, Museum, Thermenbesuch oder Weingut – man entscheidet einfach unterwegs, wie der Tag weitergeht.
Die Fahrt über Landstraßen macht mit dem 2.0-Liter-EcoBlue-Diesel (170 PS) richtig Freude. Besonders mit dem 8-Gang-Automatikgetriebe, das ruhig und weich schaltet. Auch längere Steigungen oder Überholmanöver sind kein Thema. Die Assistenzsysteme – wie Tempomat, Spurhalteassistent, Totwinkel-Warner, Rückfahrkamera – helfen, wenn’s eng wird oder man müde ist. Gerade im Urlaub möchte man nicht dauernd aufpassen müssen.

Kochen, schlafen, draußen sein – alles da
Was uns am meisten überrascht hat: wie schnell man den Alltag draußen vergisst. Wir mussten nichts planen, keine Zimmer buchen, keine Restaurants suchen. Einfach das Aufstelldach hoch, Herd an, Wasserhahn auf – und fertig. Mit dem Frisch- und Abwassertank (je 42 Liter) waren wir völlig autark.

Im Alltag schätzten wir im Test seine kompakte Länge von knapp 5 Metern – damit passt er noch gut in Parklücken, Tiefgaragen und auch in normale Straßenparkplätze. Und fesch schaut er aus, wahrlich
Und trotzdem steckt unglaublich viel Raum drin. Fünf Sitzplätze, viel Stauraum, eine kleine Küche, Heizung, Kühlschrank, Wassertank, zwei Schlafplätze – oben im Aufstelldach und unten auf der umgebauten Rückbank. Was willst du mehr? Einhörner? Okay, aber dann bitte mit WLAN.

Innen wurde einiges überarbeitet im Vergleich zum Vorgänger: Neue Materialien, angenehm unaufdringlich, leichter sauber zu halten. Das Lichtkonzept mit dimmbarem LED-Licht macht’s abends richtig gemütlich. Und durch das neue Fahrwerk und die bessere Geräuschdämmung fährt sich der Nugget jetzt deutlich leiser und stabiler als der auch von uns getestete Vorgänger.

Technische Eckdaten (Modell Ford Nugget 2024):
- Motor: 2.0-Liter Eco Blue-Diesel, 170 PS (125 kW)
- Getriebe: 8-Gang-Automatik
- Fahrzeuglänge: ca. 4973 mm
- Zul. Gesamtgewicht: ca. 3.200 kg
- Schlafplätze: 2 im Aufstelldach (Dachbett), 2 auf umgebauter Rücksitzbank
- Küche: 2-Flammen-Gaskocher, Edelstahl-Spüle, 40-Liter-Kompressorkühlschrank
- Frisch-/Abwassertank: je 42 Liter
- Heizung: Diesel-Standheizung (regelbar)
- Innenbeleuchtung: LED, dimmbar
- Assistenzsysteme: Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Warner, Rückfahrkamera, Tempomat
- Besonderheit: Artisan Red Metallic – ein Farbton, der nicht nur glänzt, sondern Stimmung macht.

Fazit: Ein Fahrzeug, das manch Leben verändern kann.
Wir haben nicht geplant, Camper zu werden. Aber der Nugget macht es einfach. Weil er klein genug ist, um nicht im Weg zu stehen – aber groß genug, um alles dabeizuhaben. Und weil er nicht nach Verzicht aussieht, sondern nach Freiheit.
Und vielleicht ist das genau das Besondere: Man steht mit dem Rücken zum See, blickt auf das weinrote Auto – und denkt sich: „Das ist unserer. Genau unserer.“ Also könnte unserer sein. Es ist ja ein Pressefahrzeug.

Er macht jeden Ausflug entspannter, komfortabler und gleichzeitig abenteuerlicher. Wir sind begeistert von der neuen Version: leiser, durchdachter, wohnlicher als je zuvor.
Ja, ich gebe es zu – ich habe mich sofort in diese Farbe verliebt. Dieses warme, tiefe Rot wirkt je nach Licht edel, verspielt oder kraftvoll. Und man findet den Nugget sofort wieder auf jedem Parkplatz. Nicht, dass wir ihn je lange stehen lassen würden – dafür macht das Unterwegssein mit ihm einfach zu viel Spaß. Aber meine Vorliebe für frohe Autofarben statt sollte ja eh nun allen wissentlich im Schädel verinnerlicht sein.

Und das Beste: Wenn wir am Sonntagabend nach Hause fuhren, dachten alle das Gleiche – Wann geht’s das nächste Mal los?
Tipp: Die Region rund um den Neusiedler See bietet so viele Möglichkeiten – Radwege, Naturparks, Kulinarik, Thermen und jede Menge Platz zum Entdecken. Mit dem Ford Nugget seid ihr stets mittendrin statt nur dabei.
Zum Autor:
Alter Ego Tom Transit ist kein Autonarr – er ist ein Mobilitäts-Romantiker mit Verstand.
Er liebt Klassiker mit Patina und moderne Technik mit Seele.
Er fährt elektrisch, wenn es passt – aber nie ohne Herz und Charme.
Er hört coole Musik von den 70ern bis zu aktuellen Beats auf Bluetooth.
Er hat Zeit. Und Geschichten.

































