Ich erlebte Stadtflucht und bot Schutz zugleich, mit romanischem Portal. Tropfen der Geschichte in Steinform.
Seit dem 13. Jahrhundert stehe ich hier, das Wasserschloss Kottingbrunn. Mein Ursprung geht auf das frühe 13. Jahrhundert zurück. Damals war ich eine Ritterburg mit Ringmauer und Gräben, später wandelte ich mich in einen stilvollen barocken Landsitz. Die Familie Lamberg formte mich in den 1660ern.
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Ultra Dark Forest Lake
Ich habe viele Farben gesehen – diese hier flüsterte. Sie wollte nicht auffallen, sondern dazugehören. Ein Grün, das Tiefe hat – wie ein stiller See im Wald, edel und zurückhaltend. Kinder mit Fahrrädern und Technik, die so leise wie ein Flüstern kommt – und doch stärker ist als alles, was jemals vor meinen Toren stand.
Er rollte über mein Pflaster – lautlos, zurückhaltend, fast respektvoll. Ein Volvo XC60 T6 mit dem aktuellen Facelift. In Ultra Dark Forest Lake.

Ich erlebte Stadtflucht und bot Schutz zugleich, mit romanischem Portal. Tropfen der Geschichte in Steinform.
Meine Zwiebeltürme, Stiegenaufgänge und die Kapelle erzählen noch immer von jener Zeit. Ich diene seither als Ortskern – als Gemeindebüro, Museum, Kapelle und Ort der Begegnung. Mit dem schönsten Adventmarkt im ganzen Land. Ich schwöre und lasse diesen Text nicht von einem Freund schreiben!

Seit Jahrhunderten stehe ich also genau hier, zwischen Mauern aus Stein, welche viel Sonne, Regen und Geschichten erlebt haben. Ich habe Feste getragen, Stille ausgehalten, Menschen kommen und gehen gesehen. Meine Steine haben Ritter gesehen, Turniere, Umbauten, Kriege und Zeiten des Friedens. Ich habe Brücken getragen, Mauern verloren, Säle neu empfangen.

Manchmal halte ich still, manchmal lausche ich dem Leben. Und manchmal, wenn der Wind durch meine alten Fenster weht, denke ich: Wie wunderbar, dass ich nach Jahrhunderten nicht nur Hüter der Vergangenheit bin – sondern auch Bühne für die Zukunft.
Heute, nach Jahrhunderten voller Kriege, Umbauten und Geschichten, bin ich das Herz des Ortes – mit Kapelle, Museumsräumen und dem Amtssitz des Bürgermeisters Christian Macho, der mich zu Recht als lebendige Mitte schätzt.

Dann: für einen Moment war es, als würde er zu mir gehören.

Während dieser Fotograf das Licht einfing, während Schatten spielten und Gelb und Dunkelgrün sich küssten, spürte ich: Dieser Wagen ist gemacht für Frauen, die Tag für Tag mehr schultern, als man von außen sieht. Den Spagat zwischen Business, Familie und eigenem Leben. Jene Frauen, die zwischen Meetings und Verantwortung ihren eigenen Weg suchen.

Der Volvo XC60 T6 passt zu ihnen: Er ist leise, wenn sie Ruhe brauchen. Stark, wenn Durchsetzung gefragt ist. Klar, wenn Struktur zählt. Er bietet Geborgenheit, wenn die Welt draußen hektisch wird.
Aber wehe, jemand drängelt… Dann erwacht er: volle Kraft, auf den Punkt gebracht
Mit 349 PS und 659 Nm Drehmoment kann er binnen Sekunden Grenzen setzen. In 5,7 Sekunden von 0 auf 100 durch. Wie ein Ritter, der sein Schwert zieht.

Kleine Geheimnisse im Detail
Meine Mauern haben es sofort bemerkt: Die 22-Zoll-Felgen glänzten nicht wie Schmuck, sondern eher wie Rüstungsteile, die im Sonnenlicht kurz aufblitzen.
Innen: Kardamom-Nordico, weich, still, einladend.
Musik von Bowers & Wilkins, die Räume öffnet – und doch bleibt alles im Inneren warm, geborgen, persönlich.

Welch ritterliche Fürsorge: Akustikverglasung, die die Welt draußen leiser macht. Ein Luftfahrwerk, das jede Kante vergessen lässt.
Und diese vielen kleinen Gesten: beheiztes Lenkrad. Winterpaket. Wärmend, wenn es draußen kalt wird. Dinge, die Geborgenheit schaffen, ohne laut davon zu sprechen. Wenn ich das alles nur hätte. Das Auto war nordisch zurückhaltend. Einladend. Geerdet.
Timmy und der Ritterwagen
Und da war noch einer, den ich nicht unerwähnt lassen möchte: Timmy.
Ein kleiner Schuljunge, der mit seinem Bonanza Rad neben mir, dem Schloss, anhielt. Seine Beine noch zu kurz für das große Erwachsensein, sein Blick aber schon voller Fragen. Er blieb stehen, legte seine kleine Hand behutsam auf den Fahrradsattel, als wolle er Halt suchen, und sah zum Volvo hinüber.

Am Rand des Schlossgartens. Große Augen, ein leises Staunen, und doch der sichere Halt auf zwei dünnen Reifen. Er sah den Volvo XC60 im Licht des Vormittags an, so wie man einst Ritterwagen bestaunte, die durch das Burgtor rollten.
Kein Bild von ihm wird gezeigt – Kinderschutz geht vor – aber sein Lächeln bleibt in meiner Erinnerung.
In seinen Augen lag Staunen – und eine Erinnerung an die Geschichten seines Papas: „Ein Volvo ist wie ein Ritter, Timmy. Er schützt dich, egal was kommt.“
Für ihn war das nämlich kein Auto, sondern ein moderner Ritterwagen. So hatte es sein Papa gesagt: „Ein Volvo ist wie ein Ritter – er beschützt dich.“

Wenn Timmy selbst noch viele Jahre mit dem Bonanza Rad unterwegs sein wird: irgendwann wird er den „Ritterwagen“ verstehen – und das Gefühl, beschützt zu sein, nie vergessen.
Herzblut und Geschichte
Ich bin das Schloss. Ich habe Jahrhunderte gesehen. Ich habe Ritter beherbergt, Adelige, später die Gemeinde. Aber was mich am meisten berührt, sind solche Augenblicke: das Staunen eines Kindes, die Verbindung von Geschichte und Zukunft. In Stein und mobil.
Immer wieder Kriege, Umbrüche, Zeiten des Verfalls und der Erneuerung. Andere Menschen und seltsame Begegnungen. Aber so harmonisch still wie an diesem Vormittag erwies sich keine Begegnung in meinen Gefilden. Genauso, wie man es sich eben von einem verlässlichen Begleiter wünscht. So mühelos Frauen, Männer und Kinder verbindend.

Denn was sind wir Frauen, Mütter, Töchter, Geschäftsfrauen, wenn nicht auf der Suche nach genau diesem Gefühl? Geborgenheit und Stärke. Stille und Kraft. Sicherheit und Freiheit.
Und so flüstere ich, das Schloss, in meinen alten Mauern: Es gibt sie noch, die Ritterwagen. Sie fahren nicht mehr durch Zugbrücken. Aber sie rollen leise, sicher, stark – mitten in unser Leben hinein.

Heute sitze ich da, als stiller Beobachter, und sehe, wie die Technik der Zukunft in meinen Mauern Einzug hält. Ein Gruß an den, der mich lenkt und schützt – Ortschef Christian Macho. Unter seinem Dach ist das, was alt ist, nie vergessen – und das, was neu ist, findet Raum. Er kennt meine Geschichten, er weiß, wie ich atme.

























