QWIC Premium i7 im Nightrider Praxistest

Wir durften von QWIC das Premium i7 ausleihen und einen wirklich sehr langen Praxistest durchführen.

Aufgrund des Dezemberlockdowns sowie einiger Erkrankungen zwischendurch haben wir wieder unseren lieben Norbert Ciperle, seines Zeichens Sportstadtrat auf dem Stadtrad als begeisterter Radfahrer in und um Traiskirchen gebeten, sich diesem wirklich tollen Rad anzunehmen.

Für alle Interessen: Norbert ist unser Nightrider – er fährt meist nachts durch den Bezirk.

Nachfolgender Testbericht ist wieder einmal aus Sicht von Norbert geschrieben – danke dir sehr für deine Mühen, bei jedem Wetter und zu jeder Tages- als auch Nachtzeit für uns und die Allgemeinheit unterwegs.

Zum Fahrverhalten: 

Gemütlichkeit in allen Belangen! Beim Anfahren führt der Motor behutsam Kraft zu, kein Ruck, kein überraschender Zug, dennoch sehr schnell bei der Unterstützung. Sehr stabiles Verhalten bei Seitenwind und gefühlt sehr gute Motorunterstützung bei Gegenwind. Klar, das liegt auch, aber nicht nur, am Schaltverhalten. Beim Fahren ohne Strom fühlt es sich an, wie jedes herkömmliche Fahrrad. In der Kurve liegt das QWIC ruhig und stabil. Meine Höchstgeschwindigkeit, auf ebener Straße und ohne Wind beträgt etwa 35km/h.

Es fährt sich bei 25km/h konstanter Geschwindigkeit ohne Anstrengung, im Anzug quasi! Beim Bremsen sind keine Instabilitäten zu bemerken. Im Bereich Schotterstraßen und Feldwegen macht sich die gediegene Verarbeitung bemerkbar. Kein klappern, kein Knarren. Nichts, was irgendwie zu Sorge um Radbestandteile führen könnte. Auch nicht nach längeren bzw. sich wiederholenden Fahrtstrecken der Marke “Unpaved Road”.

Zum QWIC selbst:

Der Akku ist stilistisch in den Rahmen integriert. Seine Größe und vor allem seine Leistungsfähigkeit würden das zwar erwarten lassen, er wirkt aber überhaupt nicht massiv! Die Lenkung ist erhaben und mit gediegener Verstellmöglichkeit ausgeführt. Das ermöglicht mir eine relativ aufrechte Körperhaltung beim Fahren. Ich empfinde das höchst angenehm. Der Sitz ist sehr bequem, der Rahmen verhält sich recht stabil, obwohl es kein Stangenrad ist. Der Gepäckträger, ausgeführt nach ISO11243, ist für gängige Körbe per Klick einsatzbereit. Am Gepäckträger selbst sind drei Gummistraffer angebracht. Sie ermöglichen eine, für mich, überraschend gute Fixierung von Gegenständen.

Fast immer habe ich mit dem QWIC so mein Stativ dabei. Der fein austarierte Motor ist kompakt verarbeitet. Die Verarbeitung aller Schaltungsteile, inklusive der Bedienelement für die Energiesteuerung, sind gediegen sowie ausgewogen in Größe und Machart. Die Bedienung aller Teile mit Handschuhen läuft ohne jeglicher Schwierigkeiten. Dem Fahrvergnügen über das gesamte Jahr hinweg steht nichts im Wege. 

Die Schaltung ist ausgereift!

Sie erlaubt sehr feine und saubere Schaltvorgänge. Das Schalten selbst läuft ohne Geräuschkulisse und sehr schnell ab. Genauso schnell fühlt sich alles selbstverständlich an, ohne, dass ich noch darüber nachdenke, welcher Gang gerade passend ist. Zu Beginn schalte ich zwar gleich zwei Gänge auf Einmal weiter, aber selbst das geht ohne Ruckeln oder Verzögerungen von sich!

Der Akku ist ausgereift!

Die Verarbeitung und Integration in den Rahmen verleiht dem QWIC sein besonderes Aussehen. Der Akku ist offenbar ziemlich ausdauernd! Fast 50km bin ich mit dem QWIC unterwegs, am Ende ist der Akku immer noch zu 62% geladen! Zugegeben, die meisten Streckenabschnitte bewältige ich auf Stufe 1, die, für meinen Geschmack, mehr als ausreichenden Energiesupport liefert. Aber trotzdem. Diese Reichweite beeindruckt mich! Sehr! Natürlich gehe ich davon aus, dass die Verbrauchsanzeige gleichförmig ist.

In der Nacht:

Das Licht schaltet sich automatisch dazu. Unebenheiten auf den Radwegen werden mit der eingesetzten Lichtanlage sehr weit im Voraus und in ihrer ganzen Breite sichtbar. Der Weg wird unglaublich gut ausgeleuchtet. Wer Fahrräder fotografiert, kennt das. Immer wieder scheint die beste Position des Rades weiter hinten zu sein, du schiebst das Rad zurück und schon ist der Fahrradständer im Weg. Nicht so beim QWIC, der Radständer befindet sich außerhalb des Drehkreises der Pedale. Das QWIC steht dennoch sehr stabil, trotz meist starkwindiger Tagesbedingungen über die gesamte Testzeit hinweg! Ein Segen für meine Fahrten! Umgefallen ist es kein einziges Mal! 

Beim Test – Drive-In:

In der CoVid19 – PCR – Teststraße. Die Testerin kommt raus auf die Straße, weil ich der Erste bin, der mit einem Fahrrad in den Drive-In kommt. Beim Testen lehne ich mich auf das QWIC. Die Sekretabnahme bekomme ich nicht mit, der Wind lenkt mich ab. Ich Frage, wann sie denn endlich in die Nase bohrt. Sie meint, längst schon passiert, ich kann schon wieder in die Pedale treten! Wir haben immer unseren Spaß beim Testen! 

FAZIT:

Bequem, gemütlich, stabil, tragfähig, unkompliziert und ausdauernd. Das QWIC ist ein idealer Untersatz für die Fahrt in die Stadt, zum Einkaufen, zur Bücherzelle, zum Biohof oder auch zum Test – Drive-in. Im Dorf, wie in der Millionenstadt wird die Akkuleistung ausreichen. Das seit vielen Jahren auf dem Markt befindliche QWIC besticht durch gediegene und ergonomische Ausführung von Bauteilen und der intuitiven Steuerungen. Eine echte Alternative, was sag ich, das primäre Fortbewegungsmittel im Alltag zu allen Anlässen! Danke sehr für die Teststellung, ich hab sie sehr genossen!

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